Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 6-7 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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wchlK, -da-A»:HdW'eW«udkO>übm einen-Mzigen Gün^-M Buße thut; ich würde nicht bloß davon sprechen, daß es zu Gottes Ehre und Verherrlichung gereicht, wenn Seelen errettet und von der Gewalt deö Satans zu Gott bekehrt werden; ich würde mich auch nicht darauf beschränken, daß der Verbreitung des Wortes der Erfolg nicht fehlen kann; sondern da es sich in der Resolution um die Ausgießung des helligen Geistes handelt, so möchte ich daran erinnern, daß-wir hier die bestimmte Verheißung Gottes haben. Da ist uns gesagt, um was wir bitten und was wir erlangen sollen. Und das wird in der heiligen Schrift so stark hervorgehoben, daß wir. ohne alles Bedenken und Zweifeln um diesen Segen für unser Werk beten sollten, denn unser Herr und Heiland sagt: So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben , wie vielmehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten.". . „Indem ich die Resolution Andern dringend empfehle, wende ich sie auch als eine wichtige Lektion auf mein eigenes Herz an." Dem. Bischof v. Carlisle folgte der Herr Prediger Dickersteth, derselbe sagte: „Meine christlichen Freunde, ich bin sehr erfreut, daß die Gesellschaft diesen Morgen den rechten Kammerton des Gebets um die Ausgießung deS heiligen Geistes angestimmt hat. Denn daS ist nach meiner Ueberzeugung das Rufen und Flehen der Kinder Gottes in der ganzen Welt. Es scheint mir höchst zweckmäßig, daß die Juden-Gesellschaft vor allen andern mit diesem Ruf hervortreten und bitten sollte, Gott möge seinen heiligen, allmächtigen Geist ausgießen; denn wir wissen, wenn sich der Herr über die Juden erbarmt, so wird er sich in seiner Herrlichkeit offenbaren. Wenn an Zion die Mahnung ergeht: Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt, dann werden auch die Heiden zu diesem Licht und Glanz kommen. Zu dieser Bitte um die Ausgießung des heiligen Geistes werden wir getrieben. Damit will ich keineSweges sagen, daß das Werk in ftühern Jahren nicht mit diesem ernsten Gebet um den Geist Gottes betrieben worden sei. Die Gründer dieser Gesellschaft waren Männer des Glaubens und deS Gebets. Sie fühlten die Macht des Vorurtheilö, sie trockneten, die