Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 15 (1859)
- Issue
- 6-7 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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103 sammlung keinen andeÄrDoN anschkagen .». Ich HW und Mffch« nichts Anderes zu sagen, als was unter de« Segen GvtteS förderlich sein kann zur Ausbreitung des Reiches Gottes' und zu erneute« Antrieb und Verlangen bei uns, Jesu« Christum unfern Herrn unter dem großen und wichtigen Volk bekannt zu machen, unter dem wir das Christenthum zu verbreiten wünschen. Die Resolution, die Ich beantragen soll, lautet, „daß der Bericht, von dem ein Auszug gelesen worden, angenommen, gedruckt und verbreitet werde. Daß die Versammlung, freudig bewegt von den MittheilMgen über die ausgedehnte Verbreitung der Erkenntniß des Christenthums unter dem Volke Israel durch die Bemühungen dieser Gesellschaft, ihren innigen Dank gegen Gott ausspricht für den Segen, der auf diesem Werke richt und ihr sehnliches Verlangen nach mehr Glauben und Gebet von Seiten der Freunde, daß jette besondere Gnadengabe möge ausgegossen werden, durch welche allein die erkannte Wahrheit dahinführt, daß recht Biele wahrhaftig bekehrt werden zum Glauben an Zesum Christum." Der Bischof erwähnt zunächst der Mittheilungen , die der Bericht enthält über die weite Verbreitung christlicher Crkenntniß unter Israel und fügt hinzu: „wenn aber auch diese Berichte weniger interessant wären, wenn sie auch von geringeren Erfolgen sprächen, unsre Pflicht bleibt dieselbe." Indem er dann zu den Worten der Resolution übergeht, da sie von „mehr Glauben und Gebet" spricht, sagt er: „Wenn es irgend ein Werk auf dem Mifstonsgebiete giebt, das mehr als ein anderes starken, lebendigen und thätigen Glauben erfordert, so ist es das, in welchem diese Gesellschaft beschäftigt ist. Denn wie das Wort der Weissagung und der heiligen Schrift überhaupt uns sagt, daß der Jude wird ein Spott und ein-Sprichwort sein, so ist es auch eine unleugbare Wahrheit, daß das natürliche Gefühl des Menschen im Allgemeinen gegen den Juden ist. Ich weiß, daß dies Unrecht ist; aber ich spreche hier von der Thatsache. Das Gefühl ist gegen de» Juden. Man meint gewöhnlich, und die Meisten geben sich keine Rechenschaft über ihre Ansichten, daß der natürliche Ehararter des Inden schlechter ist, als der des Richtisraeliten: Aber so groß auch die Strafen sind, die die jüdische Nation betroffen haben, und so sündig