Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 14 (1858)
- Issue
- 7-8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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117 auch diese interessanten Gegenstände angezogen haben, daß wir zu den praktischen Punkten des Antrages zurückkommen'müssen. Dieser Antrag macht es der Versammlung zur Pflicht vorwärts zu gehen und dann fordert derselbe auch zum Mitleid und zum Gebete auf für die verschiedenen Agenten der Gesellschaft außerhalb und daheim. Viele Personen haben einen Widerwillen sich zu einer oder der andern Sache zu verpflichten; aber ich wünsche, die Versammlung möchte nicht auseinander gehen, ohne die Verpflichtung auf sich zu nehmen, nach diesem Anträge zu handeln. Lasset uns die feierliche Verpflichtung eingehen, den.Herrnum Segen für diese Gesellschaft zu bitten. Lasset uns beten, daß Gott den. Leitern der Angelegenheit Weisheit gebe. .Es ist verhältnißmäßig für Euch eine leichte Sache, zu kommen und diesen Versammlungen beizuwohnen. Es ist auch eine leichte Sache einen Beitrag an den Collector der Gesellschaft zu geben, oder eine Versammlung in der Nachbarschaft, die zum Besten der Gesellschaft gehalten wird, zu besuchen. Aber die Versicherung kann ich Euch geben, es ist nicht so leicht eine Woche nach der andern im Sitzungszimmer der Comittee zu sein und die großen und wichtigen Angelegenheiten zu beralben, die der Comittee vorliegen, oder all die Vorwürfe und Schmähungen zu erdulden, mit denen sie von außen überhäuft werden; es ist nicht so leicht stille zu sein und zu schweigen unter Beschuldigungen, wo sie sprechen möchten, wenn nicht ein gewisses Pflichtgefühl sie zurückhielte — keine Widerrede zu äußern, wenn sie ihren Gegnern auch gute und triftige Gründe entgegen halten könnten, wenn sie es nur thun wollten. Es ist keine leichte Sache festen Schrittes fortzugehen und das Geld einer so großen Gesellschaft nützlich zu verwalten. Ich bitte aber nicht bloß um Eure Gebete, sondern auch um Eure Sympathie. Ich bin nicht gern bei einer Versammlung der Judengesellschaft ohne ein Wort über Jerusalem zu sprechen. Dort sind die, welche wir lieben und mit denen wir gleiche Gefühle theilen, und wir haben Jntereffen in Jerusalem, die uns fast so lieb und theuer sind, wie das Wort Gottes. Darum bitte ich: betet für Jerusalem, daß es sei ein Licht in der Finsterniß, ein Licht für die Welt. Und auch die andern Freunde der Gesellschaft, die im Anträge erwähnt sind, bedürfen Eurer Gebete.