Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 14 (1858)
- Issue
- 7-8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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116 fahren und möchte Jeden bitten, der den Glauben als abenteuerlich verspottet, das 11. Kapitel an die Hebräer zu lesen und dann zu sagen, ob die dort genannten Personen nicht edle Beispiele göttlicher Abenteuerlichkeit waren, jene Personen, denen ihr Leben selbst nicht theuer war, die unter Verfolgung in Pelzen und Ziegenfellen einhergingen?... O meine christlichen Brüder, Ihr müßt darauf gefaßt sein, von der Welt als Thoren angesehen zu werden, wenn Gott Euch für weise hält. Laßt uns versichert sein, daß der Glaube immer als etwas Abenteuerliches von denen werde gebrandmarkt werden, die dessen Werth nicht kennen. Aber wir fordern die Weltgeschichte, das edle Heer der Märtyrer, die herrliche Gemeinschaft der Propheten, die ruhmvolle Schaar der Apostel auf, zu sägen, ob irgend eine Sache, die Gott von seinem Volke sprach, je ausgeblieben ist, ob nicht Alles gekommen ist. Wie es eingetroffen ist in Israels Zerstreuung, so wird es auch kommen in Israels Wiederherstellung. Wie es gekommen ist in Gottes Zorn, so wird es auch kommen in seiner Gnade. Wie Israel um seiner Sünden willen verworfen wurde, so soll es auch wieder hergestellt werden und zwar zu größerer Herrlichkeit, als die erste war. Unsre Hoffnung wird uns nicht zu Schanden werden lassen; unser Glaube wird uns nicht täuschen. Haltet fest an der Bibel; lebet mit der Bibel; sterbet für ihre Echtheit und vollständige Inspiration und Ihr werdet nicht beschämt werden. Sie wird Euer Fels in Noch, Eure Zuflucht im Ungewitter, Euer Balsam in Krankheit, Euer Lebenslicht im dunklen Thale sein, und endlich, wenn Ihr im Himmel landet, werdet Ihr mit Staunen zurückblicken und sehen, daß die Bibel nie getäuscht, nie betrogen und in keinem Stück gefehlt hat. Endlich der letzte Redner, Herr Prediger Freemantle, auch berühmt wegen seiner Beredsamkeit, sagte: Ich bin von der Beredsamkeit unseres lieben prophetischen Freundes so hingerissen worden (und ich freue mich zu sehen, daß er das Studium des prophetischen Wortes so kräftig ergriffen hat in Verbindung mit der Judensache), daß ich bekenne, meine Rede vergessen zu haben und ich nun, da die Aufforderung an mich ergangen ist, sie zu halten, ganz unvorbereitet bin die Versammlung anzureden. Aber ich fühle doch, so sehr uns