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Dibre Emeth · 1858-01-01 · 7-8 (1858) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
14 (1858)
Issue
7-8 (1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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W7 freuen, sie bei meiner Rückkehr aus London wieder bei mir zu sehen. Hier ist ein hoffnungsvoller Fall, der das im Bericht Gesagte erläutert. Ich hoffe den jungen Mann nach zwei oder drei Wochen wieder bei mir zu haben, und wenn er unterdessen den erwünschten Fortschritt gemacht hat, so werde ich mit Freuden seinem Wunsche willfahren und ihn durch die heilige Taufe in die christliche Kirche aufnehmen. Die Resolution fordert uns auf, nach der Erfahrung von 50 Jahren, aufs Neue es als die Pflicht der christlichen Kirche auszusprechen, das Christenthum unter den Juden zu verbreiten. Diese Pflicht hat der Hochwürdige Bischof klär und kräftig dargethan. Wahr ist es, Juden giebt es überall; und wenn wir in unserm christlichen Eifer Land und Meer umziehen um das Christenthum unter allen heidnischen Völkerstämmen zu verbreiten — wie wir denn auch recht und billig thun;, — und wenn wir, wie es recht und billig ist, zu Hause Vereine gründen, um die Ausbreitung, den Fortgang des Christenthums unter den Tausenden zu fördern, die bei den gewöhnlichen Mitteln der Kirche in unfern eigenen großen Städten, in den Fabrik- und Gruben-Distrikten vernachläßigt werden: nach welchem Grundsätze kann irgend ein Mensch sich selbst bereden wollen, die Juden , müsse man übergehen? Warum sollten sie ausgeschlossen sein? Sie sind ohne Zweifel in jenen großen Befehl mit inbegriffen, das Evangelium aller Creatur zu predigen. Warum sollen die Juden ausgeschlossen sein? Wie könnte wohl die christliche Pflicht, das Christenthum unter den Juden zu verbreiten, noch eine Frage sein? Aber My Lord, damit bin ich noch nicht zufrieden. Ich bin nicht zufrieden mit der allgemeinen Behauptung, daß wir das Christenthum unter den Juden ebenso und mit gleichem Schritte ausbreiten sollen, wie anderwärts. Wir sind den Juden eine besondere und die erste Aufmerksamkeit schuldig. Ich bitte die Sprache des Apostels zu beachten. Wenn er, die jüdische Zerstreuung als eine Thatsache vor Augen habend, und die Weissagung der jüdischen Wiederherstellung als Weissagung betrachtend, sagt, was das Evangelium ist, erklärt er: es ist eine Kraft Gottes selig zu machen Alle, die daran glauben; und dann fügt er sonderbarer Weise noch hinzu;

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