Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 14 (1858)
- Issue
- 7-8 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/2554541-2554686-2554691--02920-2558805- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
101 wir treiben, ist ein praktisches, das uns Jesus Christus anvertraut hat, ein Werk, das wir nicht vernachlässigen dürfen, theils um unserer jüdischen Landsleute willen zu Hause, theils um der großen Massen der Juden willen, die in unfern auswärtigen Besitzungen leben und theils auch um der großen Menge der Juden willen auf dem Continent von Europa, von denen ohne Zweifel viele den Beispielen folgen werden, die die Vergangenheit ihnen vorhält und die dann durch Annahme des Evangeliums von Jesu Christo unter den gesegnetsten Arbeitern dieser Mission werden erfunden werden. Denn diejenigen, welche am meisten mit der Litteratur und Theologie des letzten Jahrhunderts bekannt sind, wissen auch am besten, daß wir Christen in dieser Zeit, gleich den Christen der ersten Zeit, den Männern sehr Vieles verdanken, die als Juden geboren zum Evangelio von Jesu Christo bekehrt worden sind. Dem Bischof von London folgte vr. Marsh, eins der ältesten und bejahrtesten Mitglieder der Gesellschaft; derselbe sagte: My Lord, ich erkenne es als eine große Ehre und Freude, den Antrag zu unterstützen, den der Lord Bischof gestellt hat. Möge erlange leben zum Segen für unsere Kirche, unser Land und unsre Welt; und ich bin der Meinung, daß wenn der Bischof für diese Mission spricht, er eins der besten Mittel erwählt, um die guten Absichten zu erreichen, die er im Auge hat. Es ist bekannt, daß Personen, die nicht an die Bibel glauben, die Behauptung aufstellen, das Menschengeschlecht stamme nicht von Einem Stammvater ab, und zum Beweise ihrer Behauptung weisen sie auf die Thatsache hin, daß es schwarze, kupferfarbige und weiße Menschen giebt. Haben diese Leute aber jemals an die Lene Israel in Madras gedacht, eine bedeutende Anzahl schwarzer Juden? Haben sie jemals erwogen, daß Verschiedenheit der Gebräuche und des Klimas und verschiedener natürlichen Ursachen mit der Zeit auch Verschiedenheit in der menschlichen Haut hervorbringen? Wir bedauern solch? armen Leute, wir beten für sie, daß Gott sie von ihrem Unglauben befreien möge. Ich hoffe unsere Gesellschaft wird auch bald ihren Weg zu den Lene Israel in Madras finden; fie wird ihn hoffentlich finden zu vielen Kindern Israels, wenn wir im Glauben beten. Mir gefällt der