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Dibre Emeth · 1858-01-01 · 4-6 (1858) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
14 (1858)
Issue
4-6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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schafilich errungene, wie G. ihn nennt. Cs ist aus der ganzen Entgegnung kaum zu ersehen, ob der Vers, derselben ein Christ ist. Er scheint große Furcht vor „der moralischen Zwangsjacke" zu haben, die ihm am Ende auch angelegt werden möchte, falls er offenbar würde. Daher will er sich auch ganz Und gar nicht auf die Sache, um dis es sich in dem „aufgefundenen Briefwechsel" handelt, einlassen, „die labhrinthischen Wege des theologischen Feldes sind ihm fremd," sondern er sagt: „Meines Amtes ist das nicht; ich habe nur gegen die Art und Weise, wie Sie es gethan, Einspruch zu erheben, nur die Form greife ich an .. und protestier weiter gegen diesen Versuch der moralischen Brandmarkung, mit der Sie die innersten Motive des Gewissens an den Pranger der Oeffentlichkeit zu stellen beabsichtigen." Die Worte: „aufgefundener Briefwechsel" sind ihm ebenfalls räkhselhask, und er „fordert für die ihm dunkel und unerklärlich erscheinende Bezeichnung eine Erklärung" und weist Dr. G. nach, daß „er sich einer schwer zu rechtfertigenden Indiskretion schuldig gemacht habe, eine im Vertrauen geforderte und im vollen Vertrauen auf seine Stellung ihm offen gegebene — aber keinesweges für die Oeffentlichkeit bestimmte Erklärung, zum Gegenstände einer öffentlichen Erörterung gemacht zu haben." Der Laie schwingt dann auch die Geißel der Satyre gegen vr. Geiger, wie vr. Philippson gegen die Ehrenmänner und sagt, Dr. G. habe ihn aus einem großen Jrrthum befreit, er habe bisher geglaubt, die Glieder einer Kirchengemeinde wären ihrem Seelsorger alle ohne Rücksicht auf Rang gleich lieb und wertst, allein aus Vr. G'S. großem Bedauern eines Gliedes, das in Glaubenssachen keinesweges als Vorbild der Gemeinde dienen konnte, gehe hervor, daß „nicht der Verlust des glaubenden," sondern „des zählenden Mitgliedes der Genossenschaft es sei, der G'S. ErpectotätioneN Hersorgerufen habe, wodurch die Sache zur Prosa hrtabsiNke." —^ ®l sagt in seinem Briefe an Ni R>: „Das Judentstu'm giebt Vieles von dem Ceremonialgesetz preis;" daraus fragt der Laie : „GiM es Vieles davon preis? Thut es das? Läßt eS davon abzwackeN? Läßt es, verzeihen Sie mir den Ausdruck, mit sich handeln? — Rün, wo fängt das an, wo hört es auf, wo ist da die Grtzche?'" Ferner: „der Glaube, die Religion, an welche Seele und

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