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Dibre Emeth · 1858-01-01 · 4-6 (1858) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
14 (1858)
Issue
4-6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Beide haben es doch nur mit „Ehrenmännern" zu thun. — Noch eine Bemerkung, die wir hier gleich machen wollen, ist die: Bisher haben die Herren in allen Artikeln, die sie gegen diejenigen schleuderten, welche aus dem Judenthum zum Christenthum übertraten, wie auch vr. G. Noch in seinem „aufgefundenen Briefwechsel" thut, gewaltig darüber geschrieen, daß die Juden von den Christen verlockt würden durch allerlei Versprechungen an Ehre, Geld, Versorgung, Beförderung, Titel, Rang u. s. w. Nun hat sich das Blatt gewendet; nürk heißt es: da „Kinder armer Eltern" durch jüdische Barmherzigkit zu Reichthum gekommen und „EhrenMÄüner" geworden, „vergessen sie Alles, was ihnen aus dem jüdischen Wesen zugeflossen" und wenden sich, dem Judenthum untreu, zum Christenthum. Früher waren eS solche, die Nichts hatten und nur große Dinge suchten, jetzt sind es die, die in Allem die Hülle und Fülle haben! Außer der erwähnten belobenden und doch zugleich so sehr tadelnden Anzeige des „aufgefundenen Briefwechsels" in der genannten Zeitung des Judenthums, sind uns zwei Schristchen zu Gesicht gekommen, die sich als Antworten auf den „Briefwechsel" ankündigen. Der Verfasser des einen, unter dem Titel: „Entgegnung auf des Hetrn Dr. Abr. Geiger... aufgefundenen Briefwechsel über den Austritt aüsdem Judenthume." Von einem Laien, (Breslau) fühlt sich „gedrungen," einen eiligen und „entschiedensten Protest" emzulegen gegen vr. G'S. Handlungsweise, „ehe ein solches unberechtigtes Gebahren vielleicht Fortsetzungen und Nachahmer findet und sich einzuüisten erkühnt" Der Verfasser fürchtet „eine andere Inquisition," gegen die „in einem Staate Abwehr noth thue," in dem schon vor einem Jahrhundert von seinem größten Herrscher der große Ausspruch gethan würde: „„daß darin Jeder nach seiner Fayon selig werden könne."" Wenn wir noch hinzufügen, daß der Verfasser,S. 3 sagt: „Das- Ziel, das ihm als das schönste Streben der Menschheit, als deren höchster Zweck, als Entwickelung Und Endziel aller Religion, als Jnbegriss alles Lebens in deM Einem vorleuchte und vorschwebe," sei, „vor allem Mensch zu' fein:" so glauben wir den Standpunkt desselben hinlänglich angegeben zu hüben, es ist derselbe, auf dem Vt. Gi aüch'steht, nämlich M gegenwärtige geschichtlich Und wiffMi-

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