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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 12 (1857) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
12 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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183 anfangs bereit, ihm eine Bedeckung bis nach Nedjed mitzugeben; aber nach einer reiflicheren Erwägung brachten sie fa viel Schwierigkeiten und Hindernisse vor, daß er genöthigt wurde, die Ausführung dieses wichtigen Vorhabens zu verschieben. Seine gute Gesundheit, welche darauf durch beständige Entbehrungen und Mühseligkeiten, denen ihn seine Reisen in Persien und Kurdistan aussetzten, untergraben wurde, ebenso wie die Nothwendigkeit, feine ganze Zeit und Kraft dem wichtigen Arbeitöfelde zu widmen, für welches ihn das Comit« bestimmt hatte, schienen seine gehegten Hoffnungen, das Evangelium des Lebens und des Heils in die Wildnisse Arabiens zu bringen, in dunkle Wolken zu hüllen. Vor 18 Monaten glaubte unser Missionar, daß er das Feld seiner Thätigkeit ohne Schaden der Bearbeitung seiner treuen Mitarbeiter auf eine Zeit überlassen könnte und machte die Untersuchungsreise, wozu ihn die Vorsehung augenscheinlich erkoren hatte. Das Comitv nahm sein Anerbieten bereitwillig an, und von seinem Gebete, so wie von dem vieler andern christlichen Freunde begleitet, verließ er am 10. Juli 1856 Konftantinopel. Auf seiner Seereise nahm er jede Gelegenheit wahr, seinen ungläubigen Brüdern die Botschaft des Heils zu verkündigen, und er war sehr erfreut zu finden, daß sein Plan bei ihnen große Sympathie fand und die besten Wünsche hervorrief. In Egypten hörte unser Missionar viel sowohl von Privatpersonen als Beamten, was den Eifer seines Geistes und seine sanguinischen Hoffnungen hätte Niederdrücken können; aber er, auf einer Mission der Barmherzigkeit begriffen, war überzeugt, daß der Gott der Liebe und Barmherzigkeit ihn in jeder Mühseligkeit erhalten, in jeder Schwierigkeit ihn leiten und in jeder Gefahr ihm beistehen würde. Diese Ueberzeugung hatte stch seinem Herzen und Gemüthe so tief cingeprägt, daß er alle Vorhersagungen mißachtete und Egypten freudig verließ, und dem unbekannten und unerforschten Boden zueilte, zu dem er seinen Weg angetreten hatte. Am 13. August erreichte Herr S. Djidd ah, wo das Tagebuch in der letzten Nummer (des Jewish Intelligence) beginnt. Diejenigen, welche den ersten Theil des Tagebuchs gelesen haben, werden sich erinnern, daß unser Missionar, nachdem er stch von einem hefti-

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