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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 8-9 (1857) · page 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
8-9 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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138 in Nr. 81., S. 884. 185k Folgendes: „Der Schreiber dieses war schon öfters Zeuge, wo christliche Eltern unbeschadet ihrer Dosis Rischus sich gezwungen sahen, dem jüdischen Lehrer ihre Bewunderung zu zollen, und bei den stattgcfundenen Prüfungen in beredten Worten ihre Zufriedenheit an den Tag legten." Warum sagt der Schreiber nicht: Dosts Gottlosigkeit, oder Portion Gottlosigkeit, sondern: „Dosis Rischus?" Etwa darum, weil er weiß, der jüdische Leser wird den Ausdruck Rischus schon verstehen; wenn aber ein Christ den Aufsatz lesen sollte, so wird er sich unter der „Dosis Rischus" wer weiß welches Medikament denken? Wie dem nun auch sei, auch diese Worte zeigen klar die Feindschaft des Schreibers gegen uns Christen, und wir müssen lins nur wundern, auf einmal in einem Peßachworte eine solche Schutzschrift für uns zu hören; wir lassen es dahin gestellt sein, ob der Vers, uns in. Aufrichtigkeit eine Bürgschaft geben will für unser „Nicht altern" oder ob es anders gemeint ist. Wir werden aber bald im zweiten Jheil itoch einen Gedanken vernehmen, der unsre Befürchtung bekräftigt. Dieser zweite Theil des Peßachwortes beginnt also: 11. „Aber wie für die Menschheit, so ist dieses Peßach im Blüthenmond auch eine Bürgschaft für Israel." (Fortsetzung folgt.) Missions - Nachrichten. Constantinopel. (Fortsetzung.) Nachmittag verließen wir Sachara und eine Stunde daraus erreichten wir Menakha, die Hauptstadt im Haraß-Gebirge. Hier wurde meine Wohnung bald von einer Bande wilver Araber überfallen, so daß die armen Juden, die ich durch E—hatte einladen lassen, mich zu besuchen, nicht hereinkommen konnten. Zu meiner großen Freude gingen diese unholden Gäste gegen Sonnenuntergang in die Moschee, und ich hatte nun mit den Juden eine ernste und wichtige Unterredung. Als ich Einiges zu ihnen gesprochen hatte, sagten sie: „Sie haben recht, der Zorn Jehovas lastet in der That ** auf uns, denn warum werden wir beraubt und untertreten? warum

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