Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 6-7 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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Topf- und unter tiefem./ Schweigen wurdeso das--Mahl verehrt. Unsere: Meffegesellschaft-s verließ > uns - hierschon wieder und ich--setzte mit At i unsern beschwerlichen undeinsamen-Wegfort.Wirhatten nun-die Ebene zurückgelcgt und es ging jetzt intiefe-Schluchten, - die Seitenwändcstiegmsenkrecht in die Höhe und schützten - uns - gegen die brennende» Sonnenstrahlen. Zwischen diesem gespaltenen Felsen fanden wir -einen-Birgbach^ein lieblicher Anblickfür Augen die seit vielen Monaten kein Bächlein-oder einem Tropfen trinkbarem Wassers gesehen hatten. Wir folgten dem Laufe dieses-Baches bis WadyKhar, einem am Abhange eineseinsamen Hügels Malerisch gelegenen Dorfe. Hier:stiegen« wir ab und nahmen mit unfern Eseln und der Familie unsers Wuchs, gerade nicht zu meinem Vergnügen, ein und dieselbe Behausung ein. Lange vor Tagesanbruch weckte ich meinen. Freund Ali und befahl ihm, die nöthigen Anstalten zur Weiterreife/zu treffeni Erwarabergarnichtzufrieden, so früh in seiner Ruhe-gestört .zu werden,; und da er die Ursache meiner Ungeduld errieth, brummte er mit mürrischer Stimme : Wenn Sie die . . . nichl ertragen.können, warum haben-Sie stch nicht. mit einem Sackversehen, um in denselben zu kriechen? - Ich sagte ihm, sein Rath .komme zu spät und daß ich entschl-offen wäreraWupacken.Thun Sie das; antwortete er, wenn Sie.wollen. voii Räiibern oder einem Fehltritt beim Ersteigen des Borges Haraß getödtet werde»; ichhabe keine Lust zu sterben und darum will ich schlafen: Damit endete unser Gespräch und mein zorniger. Eseltreiber gab mir bald den deutlichsten Beweis, daß er seinem Worte treu bleibe. Endlich wich die Nacht dem Tage und wir. setzten unsre beschwerliche und gefahrvolle Reise fort. Wir waren bald-einige hundert-Fuß übet der Meeresfläche und-jeder Hügel,- den wir- /erstiegen--/! gewährte herrlichere- Aussichten. Alpen -auf Alpen gehäuft stjegett überall -in majestätischer Größe - empor. - Hier die hochmusstkigetwe- Spitzeeines stotzen- Felsendort die- -unermHliche Tiefe eines entsetzlichen Abgrundes; hier ein Berg von unten bis oben miteinem,Walde von Kaffeebänmen bedeckt, dort eine Menge von Hügctn.-von denen immer einer den andern an Schönheit und Verschiedenheit! -übertrifft, und die alle mit de» riesenartigen Stengeln der Durra, d. i. Hirsepflanze, wogen; undweiterhin -nach Osten