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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 6-7 (1857) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
6-7 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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103 welche daher kein besonderes Interesse daran nehmen. Aber wenn sie die Thatsachen kennten, von welchen wir heule gehört haben, würden sie nicht ihre Meinung ändern? Wir haben allen Grund zu glauben, daß keine Gesellschaft ist, auf welcher verhältnißmäßig Gottes Segen in reicherem Maße geruht habe, als auf dieser Gesellschaft. Laßt uns Gott dafür danken und es uns zur Ermuthigung dienen. Man beschuldigt uns der Proselytenmacherei — auch einige Juden legen uns dies in ihren öffentlichen Blättern zur Last, die auch von Zeit zu Zeit Anspielungen auf diese Gesellschaft und auf Versammlungen wie diese enthalten. Nun laßt das einen Erfolg dieser Versammlung sein, daß wir diesen jüdischen Brüdern, und denjenigen unserer Landsleute, welche uns der Proselytenmacherei beschuldigen, sagen, daß wir unfern Herrn und Meister, Jesus Christus zu ehre» haben, und daß wir gerade durch unsere Treue gegen Ihn verpflichtet werden, die Bekehrung der Juden zu erstreben, weil Er es geboten hat. Und selbst, wenn wir kein einziges Beispiel des Erfolgs aufweisen könnten — wenn kein einziger Jude zu Christo bekehrt worden wäre — wenn alle die, welche vorgeben, bekehrt zu sein, nichts wären als Betrüger und Heuchler, wie einige gern glauben möchten — selbst dann würde es noch unsere Pflicht sein, unserWerk fortzusetzen, weil Jesus es geboten hat. Unser ist die Pflicht, und den Erfolg müssen wir Ihm, dem Herrn, überlassen, nachdem, was wir heute gehört haben, müssen wir Ihm denselben mit Dank überlassen. Nachdem Herr Cadm an seine Rede beendigt und der Präsident Earl of Shaftesbury noch einige Worte gesprochen hatte, wurde die Dorologie gesungen und der Segen gesprochen, und die Versammlung ging auseinander. Die Collecte an den Thüren betrug 108 Pfund Sterlinge 11 Schillinge und 7 Pence, oder nach unserm Gelbe etwa 724 Rthlr.

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