Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 13 (1857)
- Issue
- 6-7 (1857)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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91 daher dem Comitv der Gesellschaft die Anordnung solcher Pläne, welche der Feier des herannahenden Jubeljahres, das mit dem 15. Februar 1858 beginnt, am förderlichsten sind." Herr Minton sagte unter Anderm: My Lord, in Einer Beziehung wird diese Gesellschaft bei der Feier des Jubeljahres einigermaßen im Nachtheile sein, nämlich darin, daß eine solche Feier keine Neuigkeit mehr ist. Eine oder mehrere jener großen Gesellschaften, deren Bestehen ich für eine der höchsten Ehren achte,^welche Gott unserem Vaterlande hat zu Theil werden lassen, haben bereits ihr fünfzigstes Jahr vollendet und ihr Jubiläum gefeiert. Als die erste die Herannäherung des fünfzigsten Jahres ihres Bestehens anzeigen konnte, geriethen wir fast in Bestürzung; ihre Geschichte und ihre außerordentliche Thätigkeit wurden uns vor die Seele geführt, und zwangen uns einen Blick auf die Vergangenheit zu thun. Es schien, als ob wir auf einer langen Reise plötzlich bei einem besonderen Wendepunkte des Weges angelangt wären, und von einer luftigen Höhe herabblicken und den Weg überschauen könnten, den Gott uns fühlte. Von solch einem Standpunkte herabblickend, wie gering erschienen uns da die Anfänge dieser Gesellschaften, und nicht etwa durch Täuschung der Perspective, sondern in der Wirklichkeit. Als Herr Prediger Thomas Scott bei der ersten Jahresfeier der kirchlichen Missions-Gesellschaft die Predigt hielt, betrug die Collecte nur 6 Pfund und 10 Schillinge. Aber während diese Gesellschaft bei der Feier ihres Jubiläums deswegen einige Nachtheile haben wird, weil die Neuheit vorüber ist, so hat sie doch einen Vortheil, der ihr allein eigen ist — ein Vortheil, der in der Jdeenverbindung liegt, auf welchen auch der Antrag unsere Aufmerksamkeit lenkt. Eine solche Jdeenverbindung ist nicht zu verachten; sie wirkt kräftig auf unsere Gefühle, und unsere Gefühle wirken wiederum kräftig auf unsere Handlungsweise. Wie ist das in Bezug auf das Missionswerk? Wenn wir Nichts von dem Zustande der Heiden wüßten, Nichts von ihrem Unglücke, ihrem Elende, ihrer Versunkenheit — wenn wir Nichts von dem Erfolge wüßten, womit Gott das Missionswcrk unter ihnen gekrönt hat, so würde doch unsere Pflicht