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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 4-5 (1857) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
4-5 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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7Ü DHP'S DSTHÜ3T1W DH^Tl« „Sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln." Das Targum versteht aber in obiger Stelle das Wort selbst nur von den Teufeln; denn es erklärt rip’p’3 „Aus der Versammlung der Dämonen." Das larguin Hieros. übersetzt die Worte: pTtj?*? irQl „Sie opferten den Teufeln;" ^onatdav: — Zu beachten ist hier auch, was der Verfasser des Buches der Weisheit sagt: „Durch des Teufels Neid ist der Tod in die Welt gekommen." Cap. 2, 83. Mit der größten Bestimmtheit spricht aber der Apostel Paulus: „Ich fürchte, daß, gleichwie die Schlange Eva verführte mit ihrer Schalkheit, also auch eure Sinne verrücket werden von der Einfalt in Christo." 2. Cor. 11,3. Und Luther schreibt über diesen Gegenstand: „Es ist kein unvernünftig Thier so klug, daß es möge Menschensprache reden und vernehmen, viel weniger von so hohen Dingen sagen und fragen, als das Gebot Gottes ist, wie hier die Schlange thut. Darum muß es gewiß ein verständiger, hoch vernünftiger Geist gewesen sein, der Menschensprache machen kann, und so meisterlich von Gottes Geboten handthieren, und Menschen-Vernunft führen. Weil denn gewiß ist, daß ein Geist ist höher, denn ein Mensch, so ist auch daneben gewiß, daß dies ein böser Geist und Gottes Feind sei; denn er bricht Gottes Gebot und thut wider seinen Willen. Darum ist's gewiß der Teufel. So muß nun das Wort Gottes, das von dem Kopfzertreten sagt, auch auf des Teufels Kopf lauten, doch nicht ausgeschlossen der natürlichen Schlange Kopf. Denn er redet mit einerlei Wort auf den Teufel und die Schlange, als auf ein Ding, darum meinet er beider Kopf. Der Kopf aber des Teufels ist seine Gewalt, damit er regieret, das ist: die Sünde und der Tod, damit er Adam und alle Adams-Kinder unter sich gebracht hat! Die Rabbinen haben das aber auch selbst zugeben müssen, und legen in ihren Schriften vielfach Zeugniß davon ab, daß der Satan durch die Schlange geredet habe. Aben Esra führt bei dieser Stelle die Auslegung des Rabbi Saadiaö Gaon an, welche so lautet; „Weil genugsam bekannt ist, daß vernünftige Reden bei Niemand anders, als bei dem Menschen

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