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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 2-3 (1857) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
2-3 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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38 vielmehr dem Herrn der Missionen, wiewohl ich damals nur an die Heiden dachte. Zu Weihnachten 1824 wurde Herr Nicolayson, nachdem er von den Herren Predigern Simeon,-Marsh und andern Freunden eraminirt worden war, besonders für die in Jerusalem zu begründende Mission bestimmt. Auch hier mußte er, wie er bemerkt, einen andern, klaren Beweis der Führung des Herrn erkennen. Er wurde, wie er sich ausdrückt, hauptsächlich darum für Jerusalem ausgewählt, weil er im Studium der arabischen Sprache einen guten Grund gelegt hatte, und dies hatte er gethan, nicht etwa weil er an Jerusalem gedacht hätte, sondern weil ein Mitschüler in Berlin, der später so berühmte chinesische Missionar Dr. Gützlaff, ihm diesen Rath gegeben hatte. Er hatte also während seines Aufenthaltes in Berlin mit Gützlaff Arabisch getrieben, auch einigermaßen in der Weise und mit der Energie, die seinen Freund zu seinen Unternehmungen trieb. Im Februar 1825 wurde er nach London berufen, und wurde für die beabsichtigte Mission in Jerusalem bestimmt. .Er wurde angewiesen, sich bereit zu halten, um nach Jerusalem zu gehen und sich dort mit Dr. Dalton zu vereinigen in seinem schweren Werk, das er damals bei sehr geschwächter Gesundheit allein betrieb. Er erhielt Erlaubniß, seine liebe Heimath zu besuchen und von seiner frommen und zärtlichen Mutter Abschied zu nehmen, die in ihrer Treue den Gruird zu seiner Frömmigkeit und Tüchtigkeit gelegt hatte. Eine Reise ins gelobte Land erforderte damals mehr Vorkehr und dauerte länger als jetzt. Herrn Nicolaysons Bericht über seine Reise von London nach Jerusalem ist sehr verschieden von den Reisebeschreibungen der neuern Zeit. Im Juli kam er nach London zurück, aber erst am 10. August konnte er, und zwar allein, nach Malta abfahren, und diese Insel erreichte er erst den 14. September, und bis in den Monat November mußte er dort warten, ehe sich eine Gelegenheit fand, nach Alexandria abzusegeln. Diese Reise machte er in neun Tagen; nach einem fernern Aufenthalt von fünf Tagen schiffte er sich nach Beyrut ein, bis wohin er eine lange und gefährliche Fahrt von sechszehn Tagen hatte. Am 16. December

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