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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 2-3 (1857) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
2-3 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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33 erzielt worden, Um noch weitere Verwendung christlicher Mittel auf den unfruchtbaren Boden von Palästina und die hoffnungslose Erniedrigung Jerusalems zu rechtfertigen. Wenn ein heidnisches Volk der Vorzeit ihre allgemeine öffentliche Anerkennung gegen den General ausdrücken konnte, der in einer Zeit drohender Gefahr den Staat nicht aufgab: welche Schuld dankbarer Erinnerung gebührt dann dem Andenken unsers Nicolayson, der, da unerwarteter Weise die göttliche Vorsehung ihn nach Jerusalem führte, um ihren Kindern Frieden zu verkündigen, durchaus seinen ihm angewiesenen Posten um keiner irdischen Rücksicht willen aufgeben konnte, und den weder Opposition noch Schmach, weder Gefahr noch Spott, weder die Verleumdungen der Feinde noch der Abfall von Freunden in Versuchung zu bringen vermochte, an Gottes Liebe zu Israel zu verzweifeln over an der Kraft des Evangeliums an den Einwohnern Jerusalems. Er sah die Zeichen eintreten, daß die Zeit, ja die Stunde, Zion gnädig zu sein, gekommen sei, und sein kindlicher Glaube trieb ihn an, Einer der Ersten unter denen zu sein, die es gerne sähen, daß Zions Steine und Kalk zugerichtet würden. Der leitende Grundsatz seines Missionslebens war jenes große prophetische Motto: Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meiner Rechten vergessen. Wir wollen nun aber einige einzelne Züge aus der jugendlichen Erziehung, aus dem Missionsleben und von dem christlichen Tode dieses merkwürdigen Mannes mittheilen. Herrn Nicolaysons Vater beschäftigte sich mit Spitzenhandel, und hatte zu Lügumkloster im Herzogthum Schleswig, im Königreich Dänemark, eine Fabrik, in welcher der zu Spitzen erforderliche feine Zwirn gemacht wurde. Johann, der Gegenstand dieser Schilderung, war das jüngste Kind aus einer zweiten Ehe, und war geboren den 1. Juni 1803. Seine Mutter war aus Jütland in Dänemark, und da er seinen Vater schon im 5. Jahr verlor, war er der Aufsicht und christlichen Pflege seiner Mutter überlassen, die seinen Charakter frühzeitig bildete und bis zum Jahr 1848 lebte, um die Erhörung ihrer vielen Gebete zu sehen und sich über die großen Dinge zu freuen, die unter dem Segen Gottes den ausdauernden 3

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