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Dibre Emeth · 1857-01-01 · 2-3 (1857) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
13 (1857)
Issue
2-3 (1857)
Date
1857-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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feilem, und besonders unter den Juden der heiligen Stadt. Diese Festung heidnischen Aberglaubens und Unglaubens, römischen und griechischen Götzendienstes und muhamedanischen Betruges, dieses Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und ist dienstbar mit seinen Kindern, war bereits im Vorgefühl künftiger Bemühungen von Freunden Israels besucht worden; aber nach der gnädigen Regierung jenes Messias Jsraeals, der nie schläft noch schlummert, war Nicolay« so n ausersehen, nicht nur in das verheißene Land zu gehen, sondern auch in vemüthigem, ausdauerndem Glauben im Namen Jesu Besitz von demselben zu nehmen; sich als ein Streiter und Diener des gekreuzigten Christus an dem Ort niederzulassen, wo dieser gesegnete Name seit so vielen Zeitaltern geschmähet und entweiht worden war; seine Stellung mitten unter Opposition und Gefahr als ein einsamer Zeuge für das seligmachende Evangelium auf dem Berge Zion zu behaupten; eine einzelne israelitische Familie als die Erstlinge der gehofften Ernte mit Dankbarkeit aufzunehmen; in Gemeinschaft mit der protestantischen Kirche in England den Grund zur Christus- Kirche zu legen; Könige und Königinnen einzuladen, die Pfleger der kleinen Gemeine der Heiligen zu sein; den Weg für ein christliches Bisthum, das aus die einfachen Grundsätze des Evangeliums gegründet ist, zu bahnen; und über das Wachsthum des kleinen Weinberges bis nach Verlauf von 10 Jahren des zweiten Bischofs-zu wachen. Daher konnte er auch auf seinem Sterbebette von der anbrechenden Herrlichkeit seines Erlösers und von der Gnade sprechen, die sich wieder zu Zion wendet, indem er die Begebenheiten mit Freuden als ein Zeugniß betrachtete, daß der Herr sein Volk heimgesucht hat. Aber in diesem Zeitraum lag auch manche dunkle Periode des Zweifels und fast der Verzweiflung. .- Während des Lebens und der Arbeiten unsers Nicolayson war manches Herz ermattet; und mancher mehr sanguinische Geist hatte Jerusalem wenigstens für die Gegenwart aufgegeben. Nach der Meinung vieler Freunde Israels war zu viel Kraft angewendet, zu viel Zeit verbracht, und unterdessen manches mehr versprechende Feld vernachläßiget worden; zu Siel Geld ausgegeben urid zu wenig Erfolg von sichtbarem Guten

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