Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 9-10 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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154 Europas sich vereinige», um die Ausführung dieses FirmanS zu Stande zu bringen oder jedenfalls dafür zu bürgen. Waren die großen Mächte je zuvor zu einem solchen Zweck verbunden? Und der Gedanke, daß von allen Ländern in der Welt das Land, wo die bürgerliche und religiöse Freiheit von allen großen Mächten verbürgt wird, grade in Wahrheit Immanuels Land sein sollte; der Gedanke, daß Palästina und die umliegenden Länder das so ausgesonderte Land sein sollte , dessen Freiheit so gesichert wird: dieser Gedanke muß uns als ein außerordentliches Ereigniß in Staunen setzen. Und wenn wir dagegen auf andre Länder sehen, wie Oesterreich, Italien, und finden, daß in Folge des Krieges diese Länder nur um so fester verschlossen find, statt dem Worte GotteS freien Zutritt zu gestatten, dann müssen wir uns um so mehr wundern und erkennen, daß der Herr etwas Großes für uns gethan hat:... Mir scheint, daß seit den Tagen Hadrians, ja seit den Tagen des Königs Cyrus, der den Juden, die geneigt waren, gestattete nach Jerusalem zu gehen und die Mauern zu bauen, nichts der Art vorgekommen ist. My Lord, ich sage, es bedarf keiner Vermittelung irgend einer Regierung die Juden zu ermächtigen nach Palästina zu gehen. Man lasse es einfach dabei bleiben, ste haben Erkaubniß hin zu gehen, man überlasse es der Wirkung so vieler Beweggründe, die sie dorthin ziehen, und sei versichert, fie werden schon hinkommen. Sie haben sich überall hin einen Weg gebahnt. Es giebt auf der ganzen Erde kein Land, das nicht der Fuß des wandernden Juden betreten hätte. Wir haben ste in einigen Theilen Chinas gefunden, wo seit Jahrhunderten kein englischer Fuß hingekommen ist; wir haben Zeugnisse von ihrer Anwesenheit in den Tiefen der großen Saharck-Wüste. Wir finden ste zu Tausenden und Zehntausenden in dem Lande des falschen Propheten, wiewohl es ein Lehrsatz der Religion desselben ist, daß kein Nichtmuselmann die Luft verunreinigen darf, die Muhamed athmete; ste aber find dort und zwar zu Tausenden. Man findet sie in dem fernen Osten und in dem fernen Westen und eben so auf den Inseln des Meeres, und fast kein Schiff verläßt den Hafen von London um nach dem Australischen Festlande zu gehen, das nicht Einen oder den Andern vom Hause Israel am Bord hat. Sie