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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 9-10 (1856) · page 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
9-10 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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150 auch wurde ihnen ein Obdach angewiesen. Als die Missionare davon hörten, waren sie sogleich zur Stelle und erössneten eine Schule unter diesen Juden. Während meines Aufenthaltes besuchte ich jene Schule und ich war erstaunt über die Kenntnisse und die Faffungsgabe der Kinder, überden Eifer, mit welchem sie auf den Unterricht deö Lehrers horchten, und über die Freude, die sie in ihren Aufgaben zu finden schienen. Wiewohl ste die englische Sprache nicht verstanden, waren sie doch begierig, einige Worte derselben aufzufangen... . Wir können der Zeit entgegen sehen, wo der Same, der auf diese Weise im ganzen Osten ausgestreut wird, aufgehen, blühen und Frucht bringen wird zum Preise des Herrn.... Der Eindruck, den das, was ich im heiligen Lande gesehen habe, auf mich gemacht hat, ist der, daß es unsere Pflicht ist fdrtzufahren, das Feld anzubauen, das Gottes Gnade uns zu» gewiesen hat und auf seinen Segen zum erwünschten Erfolge fest zu hoffen. Herr Prediger I. Cohen. My Lord! Bei so vorgerückter Zeit fühle ich mich ganz unfähig einen Versuch zu machen, die Aufmerksamkeit derer, die durch die lange Dauer dieser Feier ermüdet sind, noch in Anspruch zu nehmen. Wenn ich aber sage, daß der Antrag, den ich der Versammlung vorlegen soll, stch auf ein Ereigniß bezieht, das nicht allein, wie Herr Stowell gesagt hat, in den Annalen der Gesellschaft seines Gleichen nicht hat, sondern das, wie ich glaube, seines Gleichen auch in den Annalen des heutigen Europa nicht hat, wenn ich Ihnen sage, daß der Antrag, den Sie annehmen sollen, von der Art ist, wie noch keiner in den Urkunden irgend einer Gesellschaft vorgekommen ist: so glaube ich, Sie werden stch freuen bis zu Ende geblieben zu sein, um sagen zu können, daß Sie in der Versammlung zugegen waren, in welcher ein solcher Antrag angenommen wurde. Obgleich Einiges mich zurückschreckt bier zu sprechen, so fühle ich mich doch als ein Glied des Hauses Israel vom Herrn berufen, die Annahme eines solchen Antrages der Versammlung zu empfehlen, und ich halte es für ein wichtiges Ereigniß in meinem Leben, dies auf den Wunsch der Comits thun zu dürfen. Der Antrag aber, auf den ich Ihre Aufmerksamkeit lenken soll, be-

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