Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 9-10 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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134 dgß der Herr sein Volk nicht verstoßen hat, welches er zuvor versehen hat." Zum Schluß sagt der Bericht: Die Comits hielt es für ihre Pflicht, unter den Umständen des Drucks, besonders in Folge des Krieges, vorsichtig zu sein in der Erweiterung des Arbeitsfeldes der Gesellschaft; dennoch war eS ihnen unmöglich, dasselbe auf seine früheren Grenzen zu beschränken. Sie konnten eine Veranlassung nicht zurückweisen, die vom Herrn zu kommen schien, ist Turin eine Mission zu eröffnen, durch welche die Wahrheit, wie leicht zu ersehen ist, unter dem Segen Gottes vielen Juden in Italien und sonstwo nahe gebracht werden kann. Auch in Paris haben sie eS gewagt, eine Mission zu beginnen, für welche Christen in jener Stadt sich schon seit einiger Zeit mit Bitten an die Comite gewandt hatten. Die Comite wagt es nicht, irgend eine Meinung auszusprechen über die Folgen, die der letzte Friede auf die jüdische Nation haben kann. Sie glauben, daß Jerusalem wird zum Lobe gesetzt werden auf Erden, die Erfüllung aber überlassen sie dem Wege und der Zeit des Herrn. Unterdessen sagt aber Alles deutlich dem Herzen des Christen, daß in allen Ländern ein Ukberblcibsel ist, nach der Wahl der Gnade, und dies einzusammeln, ist das Vorrecht der Christen. Darum bittet die Comits um vermehrte Hilfe; denn sie find dessen gewiß, daß Alles, was für die Juden geschieht, mit zehnfachem Segen auf die Bemühungen zurückkehren wird, die zum Wohl der Heiden unternommen werden, und daß sie, während sic nach Kräften das Heil Israels suchen, die Absichten des Gottes Israel beschleunigen, damit Jesus das Heil Gottes sei bis an der Welt Ende. — Der erste Redner, nachdem der Bericht vorgelesen war, der Bischof von CaShel, sagt unter Anderm: My Lord, ich konnte die Bitte, die Ihr geehrter Secretair an mich stellte, den Zweck dieser Gesellschaft zu unterstützen, nicht abschlagen. Ich würde es zwar für meine Pflicht halten, jedwede Bemühung zur Verbreitung der Erkenntniß des Evangeliums von Christo unter irgend einem Volke zu unterstützen; aber ich muß bekennen, daß ich noch einen ganz besonderen Beweggrund fühle, der uns antreibxn sollte, dse Er-