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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 30

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
7-8 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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126 hat, suchOeö Landes Beste in dem er wohntfund betet für die Könige und alle Obrigkeit." Diese einfachen Wahrheiten traten dem Schreiber dieses so recht lebendig vor die Seele, als er in dem Lien d’Israel, Nr. 20, Seite 298 ff. die Rede des Herrn Rabbinen.Dreifuß in Mühlhausen im Elsaß las, die er am Ostersonntag in der Synagoge seiner Stadt aus Anlaß der Geburt des kaiserlichen Prinzen gehalten hat in Gegenwart von etlichen christlichen Beamten und seiner jüdischen Gemeinde. Zum Terte hat Herr Dreifuß Jesaias 9, 1—7 gewählt und vorgelesen: „Denn es wird wohl eine andere Mühe sein, die ihnen Angst thut, denn zu der vorigen Zeit war, da es leicht zuging im Lande Sebulon und im Lande Naphthali, und hernach schwerer ward am Wege des Meeres, diesseits des Jordans, in der Heiden Galiäa. Das Volk, so im Finstern wandelt, siehet ein großes Licht, und über die da wohnen im finstern Lande, scheinet es Helle. Du machst der Heiden viel, damit machst du der Freuden nicht viel. Vor dir aber wird man sich freuen, wie man sich freuet in der Ernte; wie man fröhlich ist, wenn man Beute austheilet. Denn du hast das Joch ihrer Last, und die Ruthe ihrer Schultern und den Stecken ihres Treibens zerbrochen, wie zu der Zeit Midians. Denn aller Krieg mit Ungestüm und blutiges Kleid wird verbrannt und mit Feuer verzehret werden. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rath, Kraft, Held, (nach dem Grundterte gehören die beiden Worte zusammen und heißen: starker Gott) Ewig-Vater, Friedensfürst; auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhle Davids und seinem Königreiche; daß er es zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird thun der Eifer des Herrn Zebaoth?'

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