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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
7-8 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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104 sie an dir begangen haben. . . Das ganze Israel übertrat dein Gesetz, und wichen ab, daß sie deiner Stimme nicht gehorchten. Daher trifft uns auch der Fluch und Schwur, der geschrieben stehet im Gesetz Mosis, des Knechtes Gottes, daß wir an ihm gesündiget haben. Und er hat seine Worte gehalten, die er geredet hat wider uns und unsere Richter, die uns richten sollten, daß solches große Unglück über uns hat gehen lassen, Haß desgleichen unter allem Himmel nicht geschehen ist, wie über Jerusalem geschehen ist —? Israel in aller Völker Mitte webend zeugt an und für sich ohne alle Worte: Gott ist's, der regiert, und das ist eine ernste Lehre und Büßpredigt, die uns seit beinahe 1800 Jahren in lebendigen Zügen und Geschichten vor Augen steht, die uns und aller Welt nicht nachdrücklich genug eingeschärft werden kann; die uns der Apostel Pauluö im Neuen Testament mit den Worten ins Herz und Gewissen ruft: Schaue die Güte und den Ernst Gottes; den Ernst an denen, die gefallen sind, die Güte aber an dir, so ferne du an der Güte bleibest, sonst wirst du auch abgehauen werden. Rom. 11, SS.— In den Schluß dieses Gesanges stimmen wir von unserm Standpunkt aus vollkommen mit ein: „Adonai jimloch! Hört's, ihr Heiden! Nicht zu zittern vor Gewittern, die zersplittern, vor Gerichten, die vernichten. — Jauchzt, ihr Heiden! denn es weiden Gottes Hände ohne Ende die Nationen, die bewohnen diese Erden, daß sie Sein auf ewig werden! Seine Wacht aus der Nacht läßt sie fliehen, läßt sie ziehen aus den Matten dunkler Schatten zu dem Licht, das als Morgen ihnen bricht. — Zu dem Licht, das er; Juda, dir gesendet und durch dich den. Völkern spendet. . . Adonai jimloch! Jimloch, jimloch!“ Wir setzen hinzu: Amen! dessen gewiß, daß es geschehen und heißen wird: Es sind die Reiche der Welt unsers Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit! — Wir glaubten schon, daß der Dichter mit dem Triumphliede seine Harfenklänge geschloffen hätte, und freuten uns einen so frohen

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