Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 5-6 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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91 ijroiSi pnVnvn1? nt im idds, pn^msoK :nrw vaty ninaS rfoa ovn .i'ni'?' ovn „Ich will zur Satzung verkündigen, d. h. ich will diese Sache verkündigen, daß sie zum Gesetz und Gedächtniß sein soll. Heute habe ich dich gezeugt, d. h. heute will ich es den Menschen offenbaren, daß du mein Sohn bist". Wir wollen nicht auf eine eigentliche Erklärung des Psalmes eingehen, bemerken aber nur: der Gesammt-Inhalt des zweiten Psalms ist der Art, daß jeder unparteiische Bibelforscher leicht erkennen kann: er schildert uns nicht ein vergängliches Königreich oder einen irdischen König, sondern den König und sein Reich, dessen Vorbild David und seine Herrschaft war. Gottes Wort verbietet aufs strengste seine Zuversicht auf einen bloßen Menschen zu setzen, wenn derselbe auch noch so stark und mächtig ist. Der zweite Psalm aber schließt mit einer Aufforderung „dem Sohne zu huldigen und sein Vertrauen auf ihn zu setzen." Dieser Sohn, obgleich dem Fleische nach Davids Sohn, ist im höchsten Sinne Gottes Sohn, deßhalb ihn auch David, als er im Psalm 110 von ihm weissagt, seinen Herrn nennt. Möge Israel bald diesen seinen König David, den HErrn unsere Gerechtigkeit erkennen und ihm huldigen, dann wird es wieder in wahrem Sinne Gottes Volk werden und selig sein in der Erkenntniß seines Goels! I. Ü. Der Besuch Sir Moses Montefiore in Jerusalem. Es ist in diesen Blättern schon einige Male auf den Besuch hingewiesen worden, den Sir Moses Montefiore in Jerusalem gemacht. In dem Januarhefte des Jewish Intelligence finden wir nun eine nähere Mittheilung darüber, oder vielmehr über die Wirkung und die Folgen, die er bei den Juden hervorgebracht hat. Herr Or. Macgowan, der schon seit vielen Jahren der Leiter des jüdischen Hospitals in Jerusalem ist, und die Zustände der palästinensischen Juden sehr genau kennt, schreibt darüber Folgendes: „In meinem letzten Vierteljahrs-Bericht über meine Arbeiten