Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 9-10 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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IST und drei von meinen Brüdern, welche bei dieser vortrefflichen Mission thätig sind, haben manchem Sohne und mancher Tochter Abrahams in dieser Metropolis die Botschaft des Heils gebracht. Sie finden sie auch unter den Lehrern, Professoren und Schulmeistern, unter den Ladenhaltern und Kaufleuten, an der Börse und in der Gerichtsstube. Ihre Namen sind verzeichnet in der Liste der Aerzte; Neun und fünfzig in der Liste der Geistlichen; sie sind unter den Edlen und den Senatoren des Landes." Freilich sind nicht alle als Früchte der Gesellschaft zu betrachten, aber 700 sind in ihrer Kirche getauft und 700 Kinder in ihren Schulen erzogen worden, 30 junge Leute sind gegenwärtig in dem Operative Institution (dem Arbeitshaus) beschäftigt, und dem Gottesdienste wohnen stets 150 bis 200 Juden und Proselyten bei mit Einschluß der Kinder. Unter den 27, die im vorigen Jahre getauft wurden, sind einige, deren Bekehrungsgeschichten sehr merkwürdig sind. Herr Ewald erzählt sie, und es thut uns leid, daß wir sie nicht auch mittheilen können. Aber der Raum mangelt uns. Zuletzt fordert Herr Ewald die Versammlung noch ajlf, doch mehr zu thun für die Unterstützung und Unterbringung der Proselyten und derer, die nach Wahrheit suchen, da der Andrang solcher Leute so groß sei, daß man nicht wisse, wie für sie zu sorgen. Hierauf wurde denn auch der zweite Antrag genehmigt. Der dritte Antrag, der vom Herrn Prediger Reeve gestellt wurde, spricht den Dank aus gegen den Patron und die Vicepatrone, gegen den Präsidenten und die Vicepräsidenten, gegen das Comite und überhaupt alle, welche der Gesellschaft Dienste geleistet haben, und nennt dann die Namen des Comite's für das laufende Jahr. Nachdem Herr Reeve im Namen der Versammlung all den im Anträge genannten Herren den Dank ausgesprochen hat, zeigt er in feuriger und ergreifender Rede, wie es jedes Christen Pflicht ist, an dem Werke der Bekehrung Israels Theil zu nehmen, das so lange vernachlässigt worden ist. Es kostet uns viel Ueberwindung nicht die ganze Rede, sondern nur einzelne Stellen mitzutheilen; allein wegen Mangels an Raum müssen wir uns doch dazu entschließen. Er sagt nun unter Andern: „Es ist in der That wahr, daß das Land Israels und Alles, was mit dem Lande Israels in Verbindung