Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 9-10 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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149 Wort recht kräftig und deinen Geist geschäftig in unfern Herzen sein! Laß immer mehr die Deinen auf Dich nur sich vereinen, in Bruderliebe Dich erfreu»! — Jahresfeier der Londoner Gesellschaft zur Beförderung des Christenthums unter den Juden. (Schluß.) Dem Herrn Canonicus Bickersteth folgte der Lord Bischof von Meath. Wir bedauern, daß wir seine Rede, so wie die Reden der andern Herren, die nach ihm sprachen, nicht vollständig mittheilen können', sondern uns nur auf kurze Auszüge beschränken müssen wegen Mangels an Raum. Als Grund, warum er der Aufforderung folge, den gestellten Antrag zu unterstützen, giebt der Herr Bischof seine volle Zustimmung zu den Grundsätzen und Arbeiten der Gesellschaft an, sowie seine Uebereinstimmung mit den vorhergehenden Rednern, welche bereits seine Ueberzeugung ausgesprochen hätten, „daß wir nicht auf den Segen Gottes zu unfern Arbeiten daheim oder zu denen in der Ferne unter den Nichtjuden hoffen können; daß wir nicht darauf vertrauen können, daß der Herr mit seiner Gegenwart bei uns sein werde, sowohl bei unfern Gesellschaften für Schulen, wie bei unfern Stadtmisstonen, sowohl bei unfern Arbeiten, die Masse der Unwissenheit, des Jrrthums und des Aberglaubens, welche uns umgiebt, zu durchdringen, als auch bei denen, die jugendlichen Gemüther zu der Erkenntniß des Herrn und des Messias zu wenden, wenn wir nicht unsere Arbeiten zuerst Gott weihen, indem wir das Evangelium zuerst den Juden, und dann den Nichtjuden bringen." Dann spricht er seine Freude darüber aus, mit Herrn Canonicus Bickersteth hier wieder zusammen zu treffen, mit dem er vor Kurzem in Irland vereint gewesen sei, bei einer Schwestergesellschaft, um gegen einen verwandten Aberglauben und' ein verwandtes Uebek zu kämpfen, zieht dann eine Parallele zwischen der Tradition und dem Aberglauben des Rabbinismus und des Papstthums und spricht end-