Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 7-8 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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IM Wchefl AsMchlixßWgsN, sondern ihr Zweck ist einfach die Bekehrung der Juden zum Glauben an Christum. Ich glaube ganz gewiß, daß die Juden endlich in ihr Land zurückkehren werden. Ich kann mich nicht der Inkonsequenz bei der Erklärung des Wortes GotteS schuldig machen, wie diejenigen, welche, wenn ste nur immer den Namen Israel oder Jakob in Verbindung mit einem Strafgericht verbunden erwähnt finden, sagen, daß fich das auf das leibliche Israel beziehe; wenn ste Über den Namen Israel und Juda in Verbindung mit Triumph und Herrlichkeit finden, dann sagen, daß dies die Christen und nicht die Juden angehe. Ich glaube, dqß, wie die Weissagungen, die Gerichte betreffend, buchstäblich erfüllt worden sind, ebenso auch die Weissagungen, den Segen und die Herrlichkeit betreffend, buchstäblich in Erfüllung gehen werden; und wir gedenken mit Freuden an die Zeit, penn die Posaune ertönen und die Stimme von Morgen und Abend, von Mitternacht und Mittag gehört werden wird, welche den zerstreuten Stämmen Israels und den Uebrigen aus Juda zuruft, sich aus dem Staube ihrer nationalen Niedrigkeit und Versunkenheit aufzumachen Md nach der Heimath ihrer Väter zu ziehen, um das Land, welches Abraham und seinen Nachkommen zum ewigen Erbtheil gegeben wurde, wieder in Besitz zu nehmen. Ich glaube, daß diese Zeit kommen wird; ich glaube, daß die zerstreuten Kinder Abrahams auf irgend einen wunderbaren Antrieb vom Himmel, wahrscheinlich von einer Reihe Wunder begleitet, aus ihrem gegenwärtigen Zustande der Niedrigkeit hervorgehen und ein gewaltiges Zeugniß für die Macht, Weisheit und Treue Gottes nach seinem eigenen Worte sein werden, so daß zwischen ihrer Wiederherstellung aus allen Theilen der Welt und ihrer ursprünglichen Erlösung aus der Knechtschaft Egyptens die größte Aehnlichkeit sein wird. Zur selben Zeit muß ich dagegen protestiren, daß diese Wiederherstellung der Zweck dieser Gesellschaft ist. Ich glaube nicht, haß irgend eine Gesellschaft meinen kann, daß Menschen ein solches Resultat erzielen können. Ich glaube, daß die Wiederherstellung Israels durch eine sichtbare Dazwischenkunft Gottes erfolgen wird, indem er durch Mittel wirken wird, von denen wir nur wemg wissen. Inzwischen liegt unsere Pflicht offen dar, mit dem Evangelium in der Hand zu den Juden zu gehen, und im Geiste der Liebe, mit brennendem Eifer, aus dem Mitleid erzeugt, und mit Treue gegen die Wahrheit Gottes zu versuchen, sie für die Annahme der Wahrheit, wie sie in Christo Jesu ist, zu gewinnen. Ich glaube, daß die acht oder zehn Millionen Juden, welche auf der ganzen Erde zerstreut sind, ein Theil der Missionöthätigkeit sind, an welche der Hery Jesus dachte, als er sagte: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur." Ich glaube, daß, wenn wir in hie Fußtapfen der Apostel treten wollen, wir auch ihre Praxis vMahmen müssen; und wie selbst der große Apostel der Heiden that,