Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 3-4 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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und Schule ißt Mer der Herr hat ein Werk« begonnenundi ich hoffe/ daMie Bresche, dir er in' die Festung gemacht hat, nicht wieder geschloffen werden wird. Die Leiter der Juden'scheinen es zu fühlen/ dass ihrer Sache in der That Gefahr droht. Mögesie untergehen!" so ist es. Amen." : .. :' ..v; > Mr lassen diesem Schreiben des theuern Bruders Stern noch einen Bericht von dem Missionar GolhAerg folgen,, worin auch Bezug aus den grossen Brand und dessen Folgen genommen, und zugleich Mgedeutet wird, daß ÄeAnstrengungem der Christen zur Lindemng der Roth der schwer betroffenen armen Juden nicht ohne tiefen GindruL auf Viele geblieben sind: Herr. Goldb erg schreibt: ,; „Es ist hier eine gemeine Sagedass Feuer, wenn sie auch Schaden, und Verlust verursachen, nichts desto weniger Gutes hervorbringen. Indem sie alte morsche Häuser,, enge Gaffen und schmutzige Strassen in Asche legen, machen sie nmen Gebäuden, schöneren und bequemeren Häusern und weiteren Straßen. Raum und bringen andere Vortheile neuerer Verbesserungen. Der i neuliche. furchtbare Brand in der Vorstadt Oktalem) brachte unermeßlichen Schaden und verursachte großen Verlust. Besonders schwer wurden die Juden davon betroffen; Hunderte ihrer Familien wurden auf.die Straßen getrieben und in wenigen Minuten heimathlos und arm gemacht: Zu dem Mangel, Elend, und Jammer, den unmittelbaren Folgen des Feuers, gesellten sich bald Krankheit und Sterblichkeit , so daß Viele det armen Dulder in der Hälfte ihrer Tage abgeschnitten wurden. Aber selbst aus solchen großen Md beklagenswertheu: Uebeln kann und weiß der Herr Gutes hervorzubringen, selbst so schreckliche Trübsale leitet er zur Verherrlichung seines Ramensr > Die bereite, thatige und helfende Hand,. welche christliche Nächstenliebe den Leidenden entgegen hielt, kvMte nicht ohne Wirkung bleiben. Während ihre eigenen Brüder wenig oder nichts zu ihrer LinderMg thaten, kamen ihnen Christen, protestantische Christen, kräftig, zur, Hülfe. Die Hungrigen wurden mit Brod, die Kranken: mit Medizin und die Nackten mit KleidMg versehen. Solche Berufungen auf ihre GewUenWluen uuwideHehlich;! solche praktische Mredigt-mußte bessere Gefühle erwecken. Demgemäß; hörte man selbst die bigottesten,Juden