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Dibre Emeth · 1855-01-01 · 3-4 (1855) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
11 (1855)
Issue
3-4 (1855)
Date
1855-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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SL «nd mitl einige» WmutziMLumpM- LedM,--wÄche, anstatt sie vor dem- Regenzu schützM / Mir dazu berechnet schienen, jeden. Tropfen -einzusaugen---welcher durch das -alte und durchnäßte Zelt drang. Sie ergriffendas Brod,. das ich ihnen -Krachte, -mit der größten Gierigkeit/- und ihre niit Thränen erfüllten Augen bezeugten, daßdie Wohlthat gewürdigt-wurde. Ihre -Klagen gegen die Chachamim und Mamune, die fie in ihremiUnglück verlaßen hatten, waren gewaltig Und bitter. - -Diesen Ergießungen von gerechtem Unwillen schenkte ich jedoch kein Gehör, fondern drang einfach in sie, von Menschen abzusehen und auf Gott zublicken, der eine sichere Hülfe ist zur Zeit der. Roth. Ich besuchte noch eine große Zahl -andere Zelte und fand überall, in verschiedenem Grade, dieselbe große Roth und denselben traurigen Mangel (destitution). In einem Zelte hatte ich einen Anblick, der mich über alle Beschreibung erhebend Md entsetzend inachte. Ich beschäftigte mich mit einem Träger, Namens Joseph Chamal.») Der arme Mann war diesen Morgen seiner alten Mutter beraubt worden, undihr Tod machte ihn ganz wahnsinnig wd untröstlich. Er stand-in der Nähe seines Zeltes, schlug sich ins Gesicht und raste gleich einem Wahnsinnigen. Ich sprach ihm fteundlich zu, aber meine Worte des Mitgefühls und der Beileidsbezeugung vergrößerten nur sein durchbohrendes Geschrei und seine wilden Geberden. Auf das Brod hinweisend sagte ich: „ Joseph, ich habe etwas für Ihre Kindergebracht?^ Dies verbreitete einen Zug der Freude über sein blasses Gesicht, er ergriff-krampfhaft meine Hand und drückte sie an seine fieberhaften Lippen. Da es noch fortwährend stark regnete, so eilte ich in das Zelt, um das unmittelbare Bedürfniß der Kinder zu stillen. Sie schliefen aste drei, und ohne daß man ihre eirWfastMN-und blassen-Wangen sah, sagten mir ihre tiefen -SeuW^Md)ihk,schwMs- Athmen,)daß selbst ihr .Gchjaf nicht frei, von Angst und/Muqlsei. - .Umchie ermüdeten Duldernicht zu stören,, hob ich leise die-schwere und .nasse Decke auf, um das Brod darunter-zu - bergen j, afierwelche Morte -können , meinen Gefühlenemm Ausdruck IIT—iryf^i—rn'?;•■};f/' ,t; ,T;'•■-(;*:jy r'y-- r; .Uiü -O' Zch-WNM den Namen, um jjedem Argwöhne der VergrößMW .zuvor zu-hommmi. , - 4*

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