Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 3-4 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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uns viel Segen versprachen, starb vor ungefähr einem Monate, was wir sehr schmerzhaft empfinden. In Nablus ist gegenwärtig durch meinen Schriftvorleser M. Kawar ein Geist tieferer Forschung angeregt, und da Herr Prediger Bowen uns so eben verlassen hat, um sich dort auf eine Zeit niederzulaffen, so bete Md hoffe ich, daß Gott sein Werk reichlich segnen wolle." «Ich freue mich, sagen zu können, daß ich mit den Häuptern der armenischen und syrischen Kirche noch auf demselben Grunde der Freundschaft stehe wie früher. Das Haupt des griechischen Klosters machte mir, in Abwesenheit des Patriarchen und eines andern Bischofs, mit mehreren gelehrten Mönchen im Juli einen sehr freundlichen Besuch, den ich einige Tage darauf erwiederte." „Der Schluß unserer Unterhaltung war auf ihrer Seite, nachdem sie sich entschuldigt hatten, so lange gezögert zu haben, meinen Besuch vom Februar 1847 zu erwiedern, um darzuthun, daß sie mich lieben, und mich zu bitten, sie wieder zu lieben, wozu ich mich in Wahrheit verpflichtet fühle." „Und nun, meine Brüder, erlaubt mir Euch Allen nochmals zu danken, die Ihr mich ersteut und gestärkt habt mit Eurer Sympathie, Euren Gebeten und Eurer Mitwirkung zur Verbreitung des Evangeliums in diesem Lande durch die verschiedenen Kräfte unter meiner Leitung. Fahret fort für mich und für uns Alle zu beten, daß wir mitten im Lande ein Segen sein mögen; Jerusalem aber bald werde zum Ruhme auf Erden, und glaubet mir, daß ich immer aufrichtig sein werde Euer demüthiger Diener um Christi willen." Jerusalem, den 3. November 1854. S. Angl. Hierosol.