Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 3-4 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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45 Orten , aber ich kann keine Lehrer finden, denen ich das Werk in der Ferne anvertrauen könnte. Hier kann ich nicht umhin des Herm Predigers S. Lyde, Fellow von Jesus College in Cambridge, zu gedenken, welcher eine Mission unter den Ansyrichen in der Nähe von Ladikich begonnen hat, und die er zunächst hauptsächlich vermittelst der Schulen fortzuführen beabsichtigt. Er hat bereits ein Schulhaus für eine Normal-Schule gebaut, und unter den gegenwärtigen Umständen kann ich seinen Plan nur billigen und seine Hingebung bewundern. Seine Privatmittel reichen hin, alle seine persönlichen Ausgaben zu decken; aber er bedarf zur Fortführung des Werkes der Hülfe des christlichen Publikums, und ich werde mich fteuen, ihm jede Summe zu übersenden, die mir für ihn zugeschickt wird; sonst sind seine Agenten, welche Beiträge für ihn in Empfang nehmen, die Herren Hoare in Fleet-street." „Ich freue mich, mittheilen zu können, daß an verschiedenen Orten die Griechen und Römer anfangen ihre Jugend besser zu unterrichten als früher. Denn obschon ich Grund zu glauben habe, daß sie wenigstens in einigen Fällen von dem Geiste des Widerspruchs geleitet werden, und obschon in ihren Schulen nur ein sehr geringer Theil evangelischer Wahrheit und dagegen viel Jrrthum gelehrt wird, so freue ich mich doch in der Hosstmng, daß Viele werden lesen lernen, und dann wollen wir ihnen das Wort Gottes geben; denn das große Hinderniß bei der Verbreitung der Wahrheit war bisher die völlige Unwissenheit und die daraus folgende Dummheit des Volkes. So erhalte ich z. B. von verschiedenen Orten Besuche von Leuten, welche ihr Verlangen äußern, Protestanten zu werden in Folge einiger Worte von der evangelischen Wahrheit, welche sie gehört haben; dadurch sind, sie sich einigermaßen ihrer traurigen Lage bewußt und von vielen Jrrthümern ihrer Kirchen überzeugt worden." „Aber obschon ich fortwährend drei Schriftvorleser beschäftigte, welche während dieses Jahres viele Ortschaften auf kürzere oder längere Zeit besucht haben, so sind sie doch nicht ausreichend. Der Eindruck, den sie machen, oder vielmehr, den das Wort Gottes macht, das sie mit sich ftühren, ist vft versprechend; aber da die Leute nicht selbst