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Dibre Emeth · 1855-01-01 · 3-4 (1855) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
11 (1855)
Issue
3-4 (1855)
Date
1855-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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44 „Die Zahl der Knaben, welche jetzt die Schule besuchen, beträgt 55, nämlich 11 jüdische, 13 eingeborne protestantische, 17 andere christliche — griechische, armenische, abyssinische, — und L mahomedanische. So sind also in zwei Schulen 54 jüdische, 22 eingeborne protestantische, 22 andere christliche und 6 mahomedanische Kinder. Unter diesen Kindern sind in der Regel gegen 20 (8 bis 10 jüdische), welche, da sie entweder Waisen oder ganz arm und verlassen sind, in der Schule Nahrung, Wohnung und Kleidung erhalten. Während des letzten Frühjahrs und Sommers hielten wir es für unsere Pflicht, 34 Kindern Nahrung zu geben." „Ich habe mich darum so weitläufig auf die Einzelheiten der Schule hier eingelassen, theils.um die vielen Fragen zu beantworten, welche in dieser Beziehung an mich gerichtet wurden, theils, weil ich sie, in Hinsicht auf Missionsthätigkeit, nach der Predigt (welche sie auch in sich faßt) für den wichtigsten Zweig unseres Werkes betrachte, daher ich sie auch ganz besonders den Gebeten der Gläubigen empfehle; denn sie hat mit vielen Schwierigkeiten von Innen und Außen zu kämpfen." „Meine Schule zu Nablus ist im verflossenen Jahre auch in einem gedeihlichen Zustande gewesen, obschon die Zahl der Kinder nach der Jahreszeit, wo sie mehr oder weniger zu Hause oder auf den Feldern rc. zu thun haben, sehr verschieden ist. Eine Zeit lang waren 84 Kinder in der Schule, von denen 22 mahomedanische und 7 samaritanische waren, die alle gewissenhaft in dem Worte Gottes unterrichtet worden sind; gegenwärtig zählt die Schule nur etwa 40 Kinder. Meine anderen Schulen sind in Jaffa und Bethlehem, von denen jede zwischen 20 und 30 Kinder zählt. Die Gegenstände, welche in diesen arabischen Schulen gelehrt werden, sind einfach Lesen, Schreiben, Rechnen und vor allem die heilige Schrift, welche, wie ich mit dankerfülltem Herzen sagen darf, alle meine Lehrer mit Freude lesen und lehren. Frau Kruse hat so eben in Jaffa eine Mädchenschule eröffnet. Die Schule zu Nazareth steht unter der Leitung der Missionare der kirchlichen Misstonsgesellschaft daselbst, da diese Gesellschaft die Ausgaben für sie bestreitet. Ich erhalte oft die dringendsten Aufforderungen zur Errichtung von Schulen an verschiedenen

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