Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 3-4 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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40 stüher fortgesetzt worden. Der tägliche Morgengottesdienst ist etwas modisicirt worden. Er wird an drei Morgen wie ftüher gehalten; an den andern drei Morgen findet er in der Schulstube statt, wo ein Theil der Liturgie gelesen wird; dann folgt eine katechetische praktische Betrachtung eines Abschnittes des Wortes Gottes in einer vertraulicheren Weise, als in der Kirche geschehen kann. Diese Veränderung, welche wir als sehr wohlthätig betrachten, ist in Erwägung des individuellen Bedürftuffes vieler Proselyten eingeführt worden." „Beide Gottesdienste finden in der hebräischen Sprache statt, obschon wir uns bei den letztem gelegentlich einiger andern Sprachen bedienen, zum Nutzen derer, welche nicht vollkommen hebräisch verstehen. An den Sonntag-Abenden werden zwei Versammlungen zur Erbauung derer gehalten, welche fie besuchen; die eine in englischer Sprache in dem Hause des Herrn Predigers Crawford, die andere in deutscher Sprache in dem Hause der Diakonisfinnen. Die wöchentlichen Versammlungen im Schulhause, jeden Mittwoch-Abend, zum Lesen und zur praktischen Erklärung des Wortes Gottes und zum Gebet, die sowohl von Geistlichen, als auch von Laien gehalten werden, haben regelmäßig fortgedauert; und ich hoffe, daß sie sich für einige junge Kinder in Christo vortheilhaft erwiesen haben. Am ersten Mittwoch des Monats ist die Versammlung eine Missions- Versammlung." „Der eingeborne arabische Theil unserer Gemeinde hat seinen Gottesdienst jeden Sonntag-Morgen im Schulhause, ausgenommen am ersten Sonntage des Monats. Während der Woche kommen sie, die Geschlechter getrennt, einige Male in einem Privathause zusammen unter der Leitung des Dr. Sandreczki (von der kirchlichen Missionsgesellschaft). Dies sind die Mittel unserer Erbauung; außerdem versammeln wir uns häufig in kleinern Vereinen, um mit Gebet einige Abschnitte der Schrift zu lesen und sie in einer unterhaltenden, einfachen und freien Weise zu betrachten, wovon die meisten von uns wesentlichen Nutzen haben." „Das Hospital für arme Juden ist so gut organisirt und hat feinen Fortgang so ruhig, daß Worte seinen Werth nicht auszudrücken vermögen; es muß besucht werden, um gehörig geschätzt werden zu