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Dibre Emeth · 1855-01-01 · 3-4 (1855) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
11 (1855)
Issue
3-4 (1855)
Date
1855-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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35 und über Zion, über alle Bewohner dieser Stadt und dieses Landes, und über die verlornen Schafe, die zerstreuten Kinder des Hauses Israels erbarmen wolle; daß Er Sein Werk unter denen dieses Volkes recht lebendig machen wolle, welche bereits ihren Glauben an Jesum von Nazareth bekannt haben, damit sie in der Gnade und der lebendigen Erkenntniß des Herrn Jesu Christi wachsen; und daß Er uns, welche unter ihnen arbeiten, mit dem heiligen Geiste und mit Kraft erfüllen und das Werk unserer Hände zu Seines Namens Preis reichlich segnen wolle. Lobet auch mit uns den Herrn für alle Zeichen Seiner Güte gegen uns während des verflossenen Jahres, und für die Erfolge, womit Er unsere Arbeiten gesegnet hat." „Das letzte Jahr ist in diesem Lande für Viele ein Jahr schwerer Prüfungen und Leiden gewesen. Von den Wirkungen des Krieges für und gegen dieses Reich, haben wir bis jetzt kaum irgend etwas gefühlt; mit Ausnahme einiger geringen Tumulte in Jaffa und Beyrut, durch Moslemische Bigotterie veranlaßt, welche bald von der Orts-Obrigkeit unterdrückt wurden, haben wir Ruhe und Frieden genossen. In Galiläa, auf dem Gebirge von Nablus (Samaria) und auf der Ebene Gazas, fanden einige Unruhen und Plünderungen statt, und, um sich einen Begriff von der Obrigkeit dieses Landes machen zu können, ließ der Pascha bei zwei Gelegenheiten, als die streitenden Parteien auf den guten Einfall kamen, sich zu versöhnen, in einem Falle, bevor irgend eine Handlung stattgefunden hatte, die Häupter ins Gefängniß werfen und legte ihnen eine Geldbuße auf, weil sie ohne seine Dazwischenkunft Frieden gemacht hatten. Außer diesem ist das Land von zwei schweren Strafgerichten heimgesucht worden —von Pest in der Gestalt der Pocken, und, wenn auch nicht von Hungersnoth, so doch von einer außerordentlichen Theurung der Lebensmittel. Während des Winters richteten die Pocken in Jerusalem und dessen Umgebungen furchtbare Verheenmgen an, so daß von einer Bevölkerung von 18,000 Seelen, wie man sagt 1500 bis 1800, d. i. beinahe ein Zehntel, hinweg gerafft worden find." „Während diese Krankheit in Hunderte von Familien Ver- 3*

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