Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 11 (1855)
- Issue
- 3-4 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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34 der Gelegenheit, wo ich es als eine meiner angenehmsten Pflichten erkenne, öffentlich meinen aufrichtigen Dank für das christliche MitgeMl auszusprechcn, welches Tausende von Euch,, und, besonders die vier Erzbischöfe gegen mich bewiesen haben, als ich in meiner Abwesenheit von tausend Geistlichen zum Gegenstände der öffentlichen Verläumdung gemacht wurde. Ich bete aufttchtig zu Gott, daß er ihnen vergeben und sie erleuchten wolle, denn ich glaube wirklich, daß bei weitem die größere Zahl von ihnen, mit der Sache unbekannt, ihre Namen unter einen Protest gesetzt haben, gegen welchen zu protestiren es offenbar ihre Pflicht war." „Was mich betrifft, so habe ich in dieser Sache nicht nur ein reines Gewissen vor Gott, sondern ich erkläre auch feierlich, daß ich in Betreff der griechischen Kirche und ihrer Glieder, nicht einen Schritt über das hinausgegangen bin, was der selige Erzbischof von Canterbury bei meiner letzten Unterredung mit ihm vorweg gebilligt hat." „Ich erwähne dies in der Absicht, den seligen Erzbischof von der indirecten Anklage des Protestes freizusprechen, als ob er der Wahrheit des Evangeliums ebenso entgegen gewesen sei, wie wie Verfasser jenes Protests. Mag jene Partei einen gewissen Samuel Gobat beschimpfen, so viel sie will, aber sie mag zuvor die Kirche verlassen, bevor sie beginnt, den seligen Erzbischof zu verläumden. Und nun bitte ich um Verzeihung, so viel über den traurigen Gegenstand gesagt zu haben, wobei, wie ich fürchte, mein Name nur zum Vorwände dient, um die Wahrheit Gottes und die Freiheit seines Volkes anzugreifen." „Wie in frühem Jahren beabsichtigen wir auch dies Jahr wieder den LI. Januar 1855, als den Jahrestag der Ankunft des ersten protestantischen Bischofs, und der Einweihung der ersten protestantischen Kirche in Jerusalem feierlich zu begehen, wo wir dann aller Freunde Zions außerhalb in unfern Gebeten und Danksagungen gedenken werden. Darum bitte ich Euch, theure Brüder, daß Ihr Euch stets, aber insbesondere an diesem Tage, mit uns vor dem Throne der Gnade im demüthigen und . inbrünstigen Gebete vereiniget, daß der Vater aller Barmherzigkeit sich bald aufmachen