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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 11-12 (1854) · page 26

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Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
11-12 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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186 Msgelöscht haben." „Diese Hydra," wie er den Rabbinismus nennt, „muß von Israel ausgerottet werden, wenn das Volk je in geistlichen Dingen vorschreiten soll." Er fordert seine Brüder auf, dem Talmud zu entsagen, und indem er sich an die deutschen Regierungen wendet, spricht er die Hoffnung aus, daß auch sie, vermöge der ihnen verliehenen Gewalt, mit darauf hinwirken werden, „daß der Talmud aufhöre das Religionsbuch der Juden zu sein, da er einen höchst schädlichen Einfluß auf Diejenigen ausübt, welche seinen Lehren folgen und auf ihn als eine Offenbarung von Gott sehen." „Der Talmud," ruft er aus, „sammt allen rabbinischen Schriften hat für uns keine religiöse Autorität." An seine Brüder richtet er an einem andern Orte diese Worte: „Achtet doch endlich einmal auf die heilige Schrift, auf welche so viele Millionen zu ihrem eigenen Heile und zu ihrer Seligkeit sehen." „Nicht lange nach meiner Ankunft am hiesigem Orte im Jahre 1842, schrieb er an mich: „Mein Volk hat lange genug die Ketten des rabbinischen Aberglaubens getragen. Der Rabbinismus predigt eine Religion, die auf Jrrthum begründet ist, indem sie in leeren Formen und Ceremonien besteht und Dinge lehrt, welche der geoffenbarten Religion geradezu wiedersprechen. Diesem traurigen Zustande muß ein Ende gemacht werden. Die Religion, deren Grund Wahrheit ist, welche uns weiser und beffer macht, und uns den wahren Gott und unsere wahre Stellung zu ihm lehrt, solche Religion allein verdient von uns angenommen zu werden: „Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen." (Joh. 17, 3.) „Indem er nun weiter über den Gegenstand spricht, über den er eben geschrieben habe, und den er nun zur Presse vorbereite, sagt er, daß es sein Wunsch sei, „den Heuchlern damit zu beweisen, daß es noch Menschen giebt, welche die Wahrheit mehr lieben, als die reichen Pfründen." In einem andern Briefe, in welchem er mich „Theurer Bruder in Christo" anredet, kommt die Stelle vor: „Möge Gott Ihnen, in einem immer vollkommneren Maaße die Freude gewähren, die Verbreitung und Ausdehnung des Reiches Christi zu befördern. So bete ich zu Gott mit aller Aufrichtigkeit meines Herzens. Möge er meine Bitte gewähren, und diesen meinen Wunsch erfüllen." Und in der Erwiderung, in einem langen Briese, auf die Bemerkungen, die ich ihm gemacht hatte, als er über diesen Gegenstand schrieb, sagte er: „Wenn kann ein Mensch ein evangelischer Christ genannt werden? Das nächste Mal, wenn ich zu Ihnen komme, werde ich Sie in einer solchen Weise von meinen religiösen Gesinnungen überzeugen, daß Sie nicht länger im Stande sein werden, daran zu zweifeln, daß alle meine Gedanken nach dem Evangelio gestaltet sind." „Es ist meine Ueberzeugung," schreibt er an mich bei einer

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