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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 7-8 (1854) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
7-8 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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legenheit zu bringen, und ich nehme keinen Anstand, es auszusprechen» daß selten ein Act von Seiten der Erzbischöfe der vereinigten Kirche Englands und Irlands rühmlicher gewesen ist, als der neuliche Act, welcher ihnen goldne Meinungen im In- und Auslande gewonnen hat, ein Act, für welchen ihnen die Geistlichkeit der Kirche Englands, als eine Körperschaft, aufs herzlichste dankt, und für welchen ihnen auch die Laien der Kirche Englands mit sehr wenigen abweichenden Stimmen herzlich danken, wie ich zu meiner Genugthuung hinzufügen darf. Sie haben wohl gethan; nicht allein das Wort Gottes forderte es von ihnen, sondern auch die Uebereinstimmung des Prayxr-Bvok (Gebetbuches), das sie unterschrieben haben, und das sie aufrecht zu erhalten verpflichtet sind, forderte es von ihnen; denn, nach allem, was ist es denn, das das Uebel, gegen welches unsere Ultramontanisten protestirt Haben, erzeugt hat? Was war es, das den Forschungsgeist unter den gefallenen morgenländischen Kirchen erweckte und viele ihrer Glieder zu der Erkenntniß der Häßlichkeit des entstellten Gottesdienstes geführt hat, wodurch das Geschöpf über den Schöpfer erhoben und die Schriften und Lehren der Menschen über das Wort des lebendigen Gottes gesetzt worden sind? Was war es? Es war das Prayer-Book (Gebet-Buch) der Kirche Englands, das den Titel der Gesellschaft der christlichen Erkenntniß auf seinen Rücken trägt. Und doch sind die Angreifer des Bischofs Gobat unter den Vertheidigern dieser Gesellschaft, und sind gerade die Männer, welche bekennen, das Prayer Bvvk zu vergöttern, und die sich rühmen, die Macht zu Allem, was sie thun, aus demselben zu nehmen. Nun, mit welchem Rechte können sich die Männer über die Wirkung des Buches beklagen, das sie zu verherrlichen vorgeben? Die Wahrheit ist, daß das Prayer-Book viel zu protestantisch für sie ist. Die Wahrheit ist, daß das Prayer-Bvok viel zu viel von der Bibel in sich hat, und viel zu wenig von Pfaffentrug und Priestermacht, vom Opfer, von der Messe, vom Opus operatum, vom sacramentlichen Christenthume, das ihren Absichten entspricht. My Lord, ich kann mich nur freuen, daß sie in dieser Weise ihren Geist geoffenbart haben. Bischof Gobat ist gleich gewesen Jthuriels Speer — er hat die wirklichen Absichten vieler enthüllt, welche dieselben verbergen wollten. Wir wünschen nur, daß sie ehrlich und auftichtig zum Präyer-Book zurückkehren möchten, dann würden wir nicht Mehr

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