Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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und /daß i das Christenthum stets auf Seiten der Freiheit sein, muß. Ach glaube, daß der-wahre Befreier das Evangelium Jesu Christfist, und daß-die Erlangung der Freiheit durch ein anderes Mittel nie gelingen wird. Der mächtige Hebel, welcher die Welt aus dem Grabe der Jahrhunderte herausbringen muß, ist der Hebel der, Wahrheit, wie sie in Christo Jesu ist. Gott sei Dank, daß nur ein kleiner Theil in unserm Zweige der sichtbaren Kirche Christi ist, und er wird, wie ich hoffe, immer:kleiner;, es ist -nur eine kleine Partei von Schismatikern, welche die unverschämte Frechheit gehabt haben, ihre wahren Bestrebungen zu entlarven und sich offen als auf, der Seite des Aberglaubens und der Knechtschaft zu zeigen. Es sind nur wenige, welche sich für Streiter sowohl des morgenländischen, als des abendländischen Aberglaubens und der Knechtschaft erklären , und ich wünsche ihnen Glück zu ihren Bundesgenossen; zur Rechten steht der Selbstherrscher Rußlands und zur Linken der Antichrist. — Seid versichert, daß, wenn der Selbstherrscher von Rußland, oder der Antichrist eine Friedens-Deputation schicken sollte, um mit denen unter uns, die seine Gefühle theilen, Brüderschaft zu machener würde sie zu der kleinen Partei senden , wie sie in dem Berichte der kirchlichen Misstonsgesellschaft bezeichnet wurde; sie werden theils, ich beklage es,, aussprechen zu müssen, in Orford, einige Wenige in Cambridge urch andere hie - und da im Lande zerstreut gefunden. Wenn diese Männer einen weisen Gamaliel gehabt hätten, um ihnen Rath zu ertheilen, oder wenn der gemeine Menschenverstand ihnen ein Wort des Rathes ins Ohr geflüstert hätte, er würde in Bezug auf Bischof Gohat gesagt haben : „Laßtab von diesem Menschen; ist der Rath oder das Werk aus dem Menschen, so wird es untergehen; ist es aber-aus Gott, so könnet ihr es nicht dämpfen, auf daß ihr nichterfunden werdet, als die wider Gott streiten wollen." My Lord, ich glaube, daß es ein-günstiger Umstand für die Kirche Christi ist, daß sie keinen solchen Gamaliel hatten, denn ich glaube, daß verkappte Widersacher die Feinde sind , welche wid am meisten zu fürchten haben. Bon offenen und erklärten Feinden haben wir verhältnißmäßig nur wenig zu fürchten; ich fürchte bei weitem mehr den Jesuiten mit einer Maske, als den Jesuiten mit offenem Gesichte, der frei erklärt, was er in der. That ist Es ist ein glücklicher Umstand/daß die Kirche unseres Landes durch ihre höchsten, Leiter Einspruch eingelegt hat gegen den Versuch, den Bischof Gobat zu beschränken und in Per-