Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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119 und der, welcher im Lichte -er Weissagung, dioAbWten. Gottes studirt, wird äußerst demüthig und im emstestenGebete die große Fluch Israels herankommen sehen. Ist. es nicht ein Wunder und ein unerforschlicheS Geheimuiß, daß nicht, allein! christltche.iMänner und Frauen hier in Ereter Hall für die JudenSorgr wOgen, -sondern daß der ungläubige Politiker, derStaatsmann «ndder Sorglose, welche nur die rein menschlichen Interessen beachten, auch für den Juden sorgen? ES-sind Debatten darüber entstanden, welch einen Antheih wenn überhaupt irgend einen , man den Judenan der Gesetzgebung in diesem Lande gestatten solle, und wir finden, daß die Angelegenheiten der Juden überall in der einen oder andern Weise anerkannt werden, und daß Männer, welche den Juden mit Füßen zu treten,, mit Schimpfnamen zu belegen und zum Gelächter zu machen pflegten, nun nicht genüg Interesse an diesem einen Worte finden können Woher kommt das? Daher, weil Gptt sich aufgemacht, hat-und nun im Begriff ist, seine großen Absichten an Israel zu erfüllen. Die Fluch nahet heran, und die Christen auf Seiten der-Juden finden Wohlgefallen daran, und nach dem Vorsatz Gottes wird fie viel höher steigen, als das natürliche Herz des Menschen zu, wünschen wagt. Sie wird nicht von der Anziehungskraft des. Mondes geleitet und bestimmt werden,.. wie wir von den Gesetzen,, -welche Mbbe und Hluth bewirken, zu reden gewohnt sind, sondern von Gott,. der Alles lenkt dem Gott aller Kräfte, die jemals in Bewegung gesetzt, oder hervorgebracht worden find. Wir können ihm allein die Fluch und ihre Erfolge überlassen, so daß wir denjenigen großen Grundsätzen treu bleiben, auf denen wir beim Beginn unfern Standpunkt genommen, und die wir keinen Augenblick aus den Angen gelassen haben. Als ich in Jerusalem war, kaufte ich von einem armen Juden einen Stejn, wie die Juden zu sammeln pflegen, um Schriftterte darauf einzugraben. Ich glaubte damals nicht, - daß ich-von einem fg,ejnsachen Mittel eine große Lehre erhalten sollte; aber seitdem ich im Besitze des Steines bin, habe ich ihn immer, als, eine Erinnerung an die heilige Stadt bei mir getragen,, Der Tert.iftMs Jeremias 5t genommen und wurde von einem Wehrten Juden, eingegraben. Er heißt nach unserer Uebersetzung: „Laßt Jerusalem in euer Herz kommen, (nach Luthers Uebersetzung: „Laßt euch Jerusalem im Herzen sein.") Ich zeigte diesen Stein dem theuren Bischof Alexander, der die Bemerkung machte: ,, Theurer Bruder, übersetzen.Sie dÄse Stelle in