Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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108 dieses Werk legen — der Einsammlung der verlornen Schafe aus dem Hause Israels — sondern daß, wenn wir. mit Erfolg arbeiten wollen, wir es beginnen und fortsetzen müssen, wie wir jedes christliche Werk beginnen und fortsetzen müssen im Gebet und demuthiger Abhängigkeit von dem Geiste des Gottes Israels." Hiermit schloß der Redner, und der Antrag wurde von der Versammlung genehmigt. Nun trat Herr Prediger Fisk auf und stellte folgenden Antrag: «Daß diese Versammlung die Bewegung unter den Christen im Norgenlande «ach einem reinern Christenthnme hin in jeder 'Hinsicht mit Gefühlen von besonderem Interesse betrachtet, im Besonderen aber in Bezug ans die Zwecke dieser Gesellschaft, da die gesunkene und abgöttische Christenheit, wie sie sich dort darstellt, stets eins der größten Hindernisse der Bekehrung der Juden in jenen Landern gewesen ist. Dann mochte sie den noch lebenden Gründern und Beförderern des Bisthnms zu Jerusalem ihre Glückwünsche darbringen in Bezng ans den Legen, der ans diese Gründung gelegt ist, und in Bezng auf den gegenwärtigen frommen Bischof, den Änsdrnck ihres aufrichtigen Mitgefühls darlegen im Hinblick auf das wichtige werk, das in den morgenlandifchen Llirchen im heiligen Lande im Fortschritte begriffen ist, nnd die Hoffnung aussprechen, welche es zur schnellen Verbreitnng der Lchriftlehren der Neformation in jenen Landern darbietet, wo das Christenthnm feine ersten Liege errang." Zur Begründung dieses Antrags sagte Herr Fisk Folgendes: „Dieser Antrag schließt mit Bezugnahme auf das Land, auf das in gegenwärtiger Zeit die Augen und Herzen der verständigen Christen mit besonderem Interesse gerichtet sind. Pie kleinen Kinder christlicher Eltern hören gern vom heiligen Lande, und ein Steinchen aus den Straßen Jerusalems, oder eine Muschel von den Ufern des Sees Liberias, oder ein Olivenblatt aus. dem Garten Gethsemane, wird als eine kostbare und angenehme Gabe geschätzt und geliebt. Es entsteht die Frage: Woher kommt es, daß dies Land ein Gegenstand von so besonderem Interesse und Ansehen ist? Ich habe es durch-