Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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erhaüm.^! Daddies der FM iß, so:meiük ich, dürfen wir wohl von den Juden glauben, daß sie das Herz, auf der rechten Stelle haben, und daß der Geist an ihnen wirkt. Aber Sie möchten antworten: „Diese Stelle bezieht sich auf die armen Juden, wie steht es aber bei den reichen?" Als Antwort will ich eine Stelle aus einem.Briefe von einem Rabbi vorlesen, der in Bukarest war, diesen Ort aber wegenMerfolgung verlassen mußte, und jetzt in Palästina ist. Er ist einer von denen, welche im Verborgenen an Christum glauben, aber ans Furcht vor Verlust des täglichen Brotes kein öffentliches Bekenntniß des christlichen Glaubens ablegen. Er sagte, er wäre überzeugt,-daß. Jesus der Messias sei., und da er seine Ueberzeugung-nicht verbergen konnte, so schrieb er ein Buch unter dem Titeln.-„Das Verlangen der Völker," worin er von der Wahrheit des Christenthums zeugt:: Das, / meine Freunde, ermuthigt.' Ich will eine andere, sehr interessante Anecdote von einer bekehrten Jüdin erwähnen: Sielfinden dieselbe in dem „Jüdischen Advokaten." Diese Proselytin , eine junge Dame von nicht mehr als 20 Jahren, hatte wegen ihres Glaubens an Christum viel Verfolgung leiden müssen., Sie war sehr krank und fühlte, daß die Zeit ihres Abscheidens nahe sei: - Sie hatte mit ihrem Onkel eine Unterredung, in der sie also, zu ihm sprach: „Mein theurer Onkelich weiß aus Erfahrung, daß Ihr, weder Du, noch irgend Jemand von unserm Volke eine gewisse Hoffnung, oder Frieden, oder Freude, oder Trost in Eurer Religion habtweil Ihr Jesum Christum, den Heiland verwerft." Sie.finden, eine ausführlichere Nachricht über die höchst ergreifende Scene an diesem Krankenbette in der December-Nummer des „Jüdischen Advokaten.?^'Ihre letzten Worte, unmittelbar bevor sich ihre Augen schlossen, .sind in der Thal herrlich und. ergreifend. Zwei RMirm Bette, und nachdem sie von der Liebe gesprochen hatten, die sie zu ihr und ihrem Vater hätten, und von der Besorgniß um, ihre Seele, bemühten sie sich, ihren Glauben an Jesum ,zu erschütternaher als sie fanden, daß ihnen das nicht gelang,., begannen sie, alle Flüche über sie auszuschütten. Sie sprachen: „Verflucht soll Dem ganzes Wesen sein; verflucht soll sein Deine Wohnung; verflucht soll sein Dein Ausgang und Eingang." - 7*