Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 7-8 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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98 l-h Gnade anfleht, durch die allein die vermehrten Nittel nnd die größere Fühl von Mssisnarrn;Nr Vollbringung des großen U^Hke^ K^E^drettyM deck DDflen^^sWkH^tzeE Dn können.^ Zur Begründung dieses Antrages sagte' der Larl ok Mayo Folgendes:; ( „MYLord, ich halte'es für eine'Ehre und Freude, daß es mir gestattet ist, nur einige Worte zu sagen. — und essollen nur sehr wenige sein — denn mein Freund, der Sekretär, bat mich, als ich in den Saal trat, sehr kurz zu sein. Meine Herrn und Damen, ich bin überzeugt, daß Sie alle den Bericht mit außerordentlichem Interesse vernommenchaben — und da es das erste Mal ist, daß ich das Vergnügen habe, zu einer Versammlung in diesem Saale ^u sprechen, obschon ich im Schwesterlande einigen Versammlungen beigewohnt habe, sp bin ich in meinem Leben nie mehr überrascht .worden, als beMMstbüsk einer sp zahlreichen Zuhörerschaft,, und ich glaube, daß wir von der heutigen Versammlung einen großen Segen für die Gesellschaft erwarten dürfen. Wenn wir die ungeheure Menge von Menschen, die hier versammelt ist, betrachten und dabei hoffen dürfen, daß von einem jeden Einzelnen Gebete zu dem Throne der Gnade emporsteigendann, ich fühle es, wird unser Werk gelingen; denn das Wort Gottes sagt: „Bittet, so werdet ihr nehmen, suchet, so werdet ihr finden." Ich fühle cs, my Lord, daß es anmaßend von mir sein würde, tiefer auf die Zwecke Per Gesellschaft einzugehen, «her da ist ein Punkt, auf den ich aufmerksam machen möchte. Meine Freunde, wenn wir an den Zustand der. Juden in der Türkei denken, und die Wirksamkeit der Missionare daselbst betrachten, so möchte ich Ihnen besonders die Nothwendigkeit dringend ans Herz-legen, Ihre Fürbitten für sie zum Herrn empor zu schickendenn sie. find in viel Gefahren und Versuchungen und wohl selbst in Todesgefahr. Jch:fand großesIntereffe, als ich den Bericht überblickte, besonders dmWheil, welcher stch'über die Wirksamkeit der Missionare in Bukarest verbreitet, wo Herr Mayers also schreibt: „DieJudender Wallachei sowohl, Als diein der Türkei zeigen immer ein großes Verlangen nacht der Heiligen Schrift- und die Armen unter ihnm sind?bereit, den letzten Hellch. hinzugeben, um eine Bibel, oder einen Theil derselben zu