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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 3-4 (1854) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
3-4 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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46 für bas Bedürfniß des Unterrichts und der Erziehung lebendig erhalten werden, was wir ihnen auch Gott sei Dank, jetzt besser, als in Mhern Jahren, gewähren können. ' Mehrere unser Proselyten sind gestorben; andere sind abgereist, so daß die Zahl fast dieselbe wie früher bleibt. Von diesen will ich wenig sagen, da sie wahrscheinlich diesen Brief lesen werden. Zwei oder drei beweisen durch ihren Eifer in der Sache Christi und durch ihren Wandel im allgemeinen, daß sie unter dem Einflüsse der heiligenden Gnade Gottes stehen. Andere, wie ich glaube die meisten, leben, ordentlich, gebrauchen regelmäßig die Gnadenmittel, und bemühen sich, im Schweiße des Angesichts sich ihr Brod zu erwerben; aber sie sind schwäch und bedürfen ein größeres Maß des Geistes zu einem Leben in Christo Jesu. Eine dritte Klasse besteht, wie ich fürchte, aus Unkraut, die vor einiger Zeit den Schein des Weizens hatten, aber nun mit ihrem Leben beweisen, daß sie zugleich mit allen Nebeln ihrer alten verderbten Natur manche bittere Wurzel des Judenthums mit sich herüber gebracht haben. Diese verursachen viel Sorge und Mühe, aber wir müssen Geduld mit ihnen haben, wieder Herr mit uns Geduld gehabt hat, als wir noch seine Feinde waren. Diese empfehle ich wie alle Glieder unserer Gemeinde der Fürbitte der Gläubigen. Nachdem unser Hirtenstab bedeutend gestärkt worden ist, besonders durch einen eifrigen Prediger, können wir nun mehr Kraft und Fleiß auf den Unterricht und die Erziehung-verwenden, als früher. Außer den täglichen Morgengebeten im Hebräischen, haben wir jeden Sonntag zwei volle Gottesdienste in der Christus-Kirche, und jeden ersten Sonntag des Monats (Abendmahlsfeier) Liturgie und Predigt im Arabischen (von Herrn Nicolayson). An den andern Sonntagen findet der arabische Gottesdienst in der Schulstube statt, und an den Wochentagen in einem Privathause. Außer diesen Gottesdiensten in der Kirche hat Herr Prediger Crawford noch einen, nämlich, einen solchen, wie ihn unsere Leute bedürfen, in seinem Hause in der englischen Sprache, und Herr Prediger Valentiner hat einen ähnlichen in deutscher Sprache in dem Hospiz der deutschen Diakonissinnen. Jeden Mittwoch Abend haben wir einen Gottes-

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