Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 1-2 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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% . Unbedeutendheit, seist Selbst ist ihm der Mittelpunkt der Schöpfung, und es ist leicht eknzusehen, was-'aus einer Welt werden-must, die eben so viele Sonnen hat, als es thörichte, bedeutungslose, eigennützige, persönliche Willen im Menschengeschlechte giebt. Dieses Sonnensystem verbreitet in Wahrheit weder Licht Noch Wärme." Wohl spricht man jetzt viel von Freiheit, aber das ist eine Freiheit, die nicht vom Sohne Gottes kommt; es ist dies eine Freiheit, die den Menschen zum Sklaven macht, ja zum Leibeigenen des schlechtesten aller Herren, seines eigenen Ich s, mit feisten wechselnden Launen. „Es ist eine verderbliche, eine zerstörende, eine verächtliche Freiheit; denn sie gehet darauf aus, Alles-gleich zu machen, was sowohl gegen Gottes Gesetz ist, wie gegen die Natur." Blicken wir auf Erscheinungen solcher Art, dann hätte uns wohl bange Besorgniß erfüllen müssen, wenn wir an das Werk dachten, welches uns der Herr zu treiben gewürdigt hat, ja wir hätten den Äuth verlierest müssen, wenn wir die neuen Bestrebungen unter Israel bemerken und hören ihre hochtönenden Worte: „Nun sei dem ganzen Missionswesen ein Bollwerk aufgerichtet, cin welchem sich alle Missionare die Köpfe zerschellen würden." Allein so betrübend es auch auf dereinen Seite für uns sein mußte, daß dadurch viele schwache Seelen getäuscht, viele Kurzsichtige von dem falschen Sonnestglanz geblendet werden, so können wir doch auf der andern Seite dem Herrn nicht genug danken, daß sein Arm zum Helfen noch nicht zu kurz geworden ist, daß Er seine Siege gefeiert hat mitten in dieser Jrrthums-Nacht, und, dessen sind wir fest versichert, noch größere feiern wird. Denn hatte nicht Rom, Griechenland, Judäa und die andern gebildeten Völker des Morgenlandes auch Feinde des Evangeliums? waren sie nicht alle Verächter des Wortes? haben sie nicht alle in ihrer Mitte große Philosophen, Redner und Künstler gehabt, die feindselig gegen die Apostel gestimmt waren? glaubten sie nicht auch durch ihre Weisheit dem Evangelium und dessen Verbreitung einen Damm entgegen zu setzen? Und wie begegneten die Apostel solchen hochtrabenden Reden? Paulus sagt mit der zernichtendsten Ironie den sich gar hochgebildet und weise dünkenden Corinthern: „es stehet 1*