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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 11-12 (1853) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
11-12 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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Das Misfiorrswerk iti HermaaasVaeg. Aus dem cvangeUschen Kirchen- und Schulblatte. Zunächst für Schlesien und das Grvßherzogthum Posen. Nr. 42. Wir nehmen Viesen Aufsatz über das herrliche Werk in Hermannsburg — wegen Mangels an Raum etwas verkürzt — vorzüglich wegen der jüdischen Leser in unser Blatt auf, um ihnen zu zeigen, was der gläubige Christ vermag, wenn sein Herz von der Liebe zu seinem Herrn entzündet und erwärmt ist. Möchte der Gott Abrahams vielen Israeliten das Herz öffnen, daß sie die beseligende Kraft des Evangeliums auch an sich selbst erfahren möchten! Der Berichterstatter theilt uns Folgendes mit: „Ich bin gekommen ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennte schon! Diese Worte unseres Herrn sind schon manchem Christen zu Herzen gegangen. So allch einem lieben Bruder im Lande Hannover, Pastor in Hermannsburg. Sein Name heißt Harms." „O, daß doch dein Feuer immer heller brennte, Herr Jesu! laß uns Holz zutragen. Amen!" So betete die Seele dieses Knechtes Gottes, in welcher -der Herr sein Feuer angezündet hatte, und er predigte mit Feuer und Kraft das Evangelium von der Gnade Gottes in Christo in einfacher, herzlicher Weise in seiner Landgemeinde. Der Herr aber, dessen Name heißt Wunderbar (Jes. 9, 6) hat auch in vielen Herzen derselben gar bald sein Feuer angezündet, so daß ein heiliger Eifer für die Mission erwachte. Fast die ganze Hermannsburger Gemeinde ist eine Missionsgemeinde geworden. — Daher wird nicht nur in der Kirche, sondern in den Häusern auch für die Bekehrung der Heiden gebetet. Große und Kleine wetteifern, ihre Gaben für die Mission darzubringen ohne Aufforderung; fast bei allen Taufen und Trauungen, bei jeder Konfirmation und Kommunion, bei jeder Einsegnung der Kirchengängerinnen werden dem Pastor Gaben für die Mission gebracht mit den Worten: „das ist für die Heiden, daß sie auch bald so glüHlich werden, als wir sind." Daher wurde auch'bald in vielen jungen Leuten der sehnliche Wunsch rege, persönlich an dem Werke per Heidenbekehrung arbeiten zu können, und wenn auch Piele

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