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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 11-12 (1853) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
11-12 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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theilten mit ihm die übrigen bedeutenden Rabbinen. Der geringe Ueberrest, der dem Tode entging, wurde theils als Sklaven verkauft, theils zu schwerer Arbeit verurtheilt und mußte noch einen sehr lästigen Leibzoll nebenher entrichten. Jerusalem wurde wieder erbauet; die Grundmauern des Tempels wurden geschleift, um eine Wohnung des Götzendienstes dahin zu setzen. Das neuerbaute Jerusalem erhielt den Namen Aelia. Das Bild eines Schweines zeigte sich in halb erhobener Arbeit an den Mauern der Pforte, die nach Bethlehem führte. Ein strenges Gesetz verbot den Juden nicht - nur in Jerusalem zu wohnen, sondern sich ihm nur in der Ferne nähern zu dürfen. So endigte dieses leichtsinnige und bedachtlose Unternehmen der Juden, welche abermals die Beute eines Verführers wurden. Dieser war aber noch nicht der letzte, dem sie leichtgläubig folgten! Die dem Schwert und der Verfolgung entkommenen Juden sammelten sich wieder allmälig im nördlichen Palästina. In Sepphoris und Tiberias bildeten sich wieder neue Gemeinden. R. G am aliel und andere bei der allgemeinen Niedermetzelung verschont gebliebene Rabbinen suchten das Synedrium wieder zu organisiren. Eine neue Katastrophe bildete sich für die Juden. Schon im Jahre 223 trat wieder ein Jude aus Syrien, Namens Gizid, auf, suchte sich einen starken Anhang zu verschaffen und erregte überall Aufruhr und Aufstand. Indessen dauerte glücklicherweise dieser Sturm nicht lange. Der Empörer und seine Anhänger wurden erdrosselt und enthauptet, und ihr Vermögen wurde den Soldaten zur Beute. Die für die Juden in Syrien aus diesem Aufstande entstandenen üblen Folgen waren nicht nachhaltig. Bedeutender und unheilbringender waren die durch die Aufstände in Eandia im Jahre 434 veranlaßten. Auf dieser Insel blühte der Wohlstand der Juden außerordentlich; sie waren fast ganz allein im Besitze des Handels, den sie mit großem Gewinne nach Persien und Indien trieben. Da trat plötzlich in ihre Mitte Moses Kretensis und forderte alle Juden zur Empörung auf. Dieser Betrüger gab sich für denselben Moses aus, der Israel aus Egypten geführt und die Gesetze vom Sinai von Gott empfangen hat. Jetzt nun sei er

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