Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 9-10 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Quid vult palma sibi, rugosa carica, dm, Et data sub niveo candida mella favo? Und er erhielt zur Antwort: Omen, ait, causa est, ut res sapor ille sequatur; Et peragat coeptum dulcis ut annus iter.1) Aber auch über das Richteramt, das Gott gerade am Neujahrstage ausüben soll, findet man bei dem angeführten Schriftsteller hinlänglichen Aufschluß. Er fragt den Janus: Post ea mirabar, cur non sine litibus esset Prima dies? Causam percipe, Janus ait. Tempora commisi nascentia rebus agendis; Totus ab auspicio ne foret annus iners. Quisque suas artes ob idem delibat agendo: Nec plus quam solitum testificatur opus.2) Wir könnten diese Nachweisung noch zehnfach vermehren, doch wollen wir es bei diesen Anführungen bewenden lassen. Wer das erste Buch der Fasti des Ovid genau liest, wird über sehr viele Gebräuche des jüdischen Neujahrstages hinlänglich Aufschluß finden, selbst das Tragen der weißen,Gewänder rc. wird er daselbst erklärt finden. 1) Fasti Lib. ,1. v. 185. d. h. was bedeuten, fragte ich, die Datteln und runzlichten Feigen und der schneeweiß glänzende Scheibenhonig? Das Vorzeichen, sagte er, ist der Grund, damit jener süße Geschmack fich auf alles verbreitete, und das Jahr die begonnene Laufbahn glücklich vollende. 2) Ibid. 1, v. 165 d. h. hierauf wunderte ich mich, warum der erste Tag des Jahres nicht ohne Prozesse wäre? Janus sprach: vernimm die Ursache davon. Ich verband die fich verjüngende Zeit mit Führung von Geschäften, damit nicht, ob des Anfangs das ganze Jahr geschäftslos sein möchte». — Das jüdische Ritual verbietet a>y NeujahrStag zu schlafen, mit den Worten: Wer am Neujahrstag schläft, duffen Glück schläft daS ganze Jahr: ww '»So -nS» *pan xniv »na -pan jo