Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 9-10 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Grab ist die Mischnah, jene Dirnstmagd, die sich eine Herrschaft an «Näßte über ihte Gebieterin (das Gesetz Gottes), sie ist gegen (nSjp) Moses; deshalb heißt es Sprüche Sal. 30, St: Ein Land »vird durch Dreierlei unruhig; wenn eine Magd ihrer Frauen Erbe wird rc.y" Tiefe Bewegung brachten diese Bemerkungen hervor. Keiner wollte glaubendaß so etwas im „heiligen Buche Sohär" stehen könnte. Einer der Amvesenden fragte meinen Freund, ob er den Svhar selbst gelesen habe? ob es auch der ächte Sohar sei, und nicht der, so von den Missionaren herausgegeben ist. Mein Freund. Ich habe Euch ja die Ausgaben und die Seitenzahl genau angegeben. Die Missionare haben übrigens niemals den Sohär ganz herausgegeben, sondern nur einigeStellen davon übersetzt, und hätten sie ihn auch ganz herausgegeben, so sind die Leute zu ehrlich, uw ein Buch zu verfälschen; einem Christen ist jede Unwahrheit ein Gräul. Diese Antwort stimmte die Leute etwas ernster. Ein alterRabbi meinte: Die Worte des Sohar müssen nicht so wörtlich genommen werden, sintemal derselbe voller Geheimnisse ist. Als nun die Aufregung den höchsten Punkt erreicht hatte, sagte ich nun endlich, die Gemüther zu beschwichtigen: Meine Herren, es ist schon sehr spät; mein Freund ist müde und erschöpft von der Reise, laßt uns jetzt das Gespräch abbrechen, und wenn es Ihnen recht ist, so »vollen wir morgen um z»vei Uhr das Gespräch weiter fortsetzen. Dieser Vorschlag gefielAllen, Und Jeder freute sich über denselben. * * * * . Sehr früh bewegte sich schon Alles im Haufe; unser Schlaf ward durch das Gepolter gestört. Auch dies mußten wir uns gefallen >) lbid. col. 132. (Ed. Amst.) fol. 27. n'r-nnp» uiv'ip stjnso *07 n»ö 7’3pnx si p»» . . . . pm 8v»' 7j? rpmnp i-n 733 j?7» n1?» ,’rvx rwo rftn rn^ap’'n’sn anwiisö ssfriöi ft’rmap «SM nfiStn . fiS vhiö ritfn rn paa (ivätfr . i 'tot nMjldi