Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 9 (1853)
- Issue
- 7-8 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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1*0 ganze türkische Reich in Besitz zu nehmen. Nehmt an, daß Palästina Md Syrien ein Gegenstand dB Streits, der Mittelpunkt des Kampfes zwischen der römischen und griechischen Kirche werden füllte, wie es denn, in der That ist, und darum auch zwischen den römischen und griechischen Mächten; setzet auch voraus, daß dann die Frage-erhoben Würden Wer soll das heilige Land besitzen? Laßt dann die protestantischen Christen Englands sagen: „Gebet es seinem Volke; es gehört weder dem falschen Propheten noch dem Thiere; es gehört allein dem wahren Propheten, — Jesu, dem Könige der Juden. Gebt es daher seinen Brüdern nach dem Fleische, die ihm noch theuer -sind, wieder zurück; gebt es Israel zurück, und Gott wird das Volk segnen, welches das Werkzeug ist, diese Zurückgabe zu bewirken." Aber es ist noch mehr, als dies. Das Volk wendet nicht blos in der Weise seine Aufmerksamkeit auf sein Land und seine Blicke auf die nicht jüdischen Völker um Beistand zu seiner Rückkehr, sondern es thut diesem Ereignisse die Thür weit auf, indem es zu seinen Propheten und zu seinem Gesetze zurückkehrt. Wenn es sich fände, daß die Römlinge Englands, Frankreichs, Italiens oder Oestreichs — und wollte Gott es wäre so die Überlieferungen der Väter, die Decretalien der Päpste und dies ungeheure Gerümpel menschlicher Zusätze zu dem Worte Gottes, bei Seite würfen, dann würde ich hoffen, daß sie im Begriff wären zum Herrn zurück zy kehren, weil sie zu dem Worte Gottes zurückkehren, und das Zurückkehren zum Worte Gottes der nächste Schritt zu Gott selbst ist. Ebenso wenn ich die Israeliten sehe ihre Ueberlieferungen, ihre Anhäufung rabbinischer Lehren und metaphysischer Erklärungen wegwerfen, dann hoffe ich, daß sie bald den finden werden, von welchem Moses im Gesetze und die Propheten geschrieben haben, Jesum von Nazareth, den König derJuden, Ich finde weiter, daß Gott in Jerusalem bereitet hat, was sie daselbst so sehr bedurften, eine organisirte Kirche mit einem apostolischen Bischöfe; und obgleich der Bischof wenig von der Kleidung und keinen Faden von dem Scharlach gewisser hohen Geistlichen haben mag, so ist er doch in seiner schönen Einfachheit, in seiner ungeschminkten Unschuld durchaus würdig der Bischof des ursprünglichen Bisthums der ursprünglichen Kirche zu sein. Auch ist da ein gut eingerichteter Gottesdienst, ein kleiner ein-