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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 7-8 (1853) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
7-8 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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Bach, welcher das einst blühende Thal Josaphat bewässerte. Dieser Brunnen pflegte in Israels Tagen der Fülle und des Friedens jährlich überzufließen, und sein Ausfluß speißte die Bäche, welche in verschiedene Kanäle geleitet und in Behälter gesammelt zu diesem Zwecke gemacht, jede Zeit mit einem Vorrath von Wasser versorgten, wodurch das Thal blühend gemacht wurde, wie ein Garten Gottes. Aber wegen der Gottlosigkeit des Volkes war der Zufluß des Wassers aus diesem Brunnen sehr gering. Seit Jahrhunderten ist der Brunnen zu Enrogel Nur alle vier oder fünf Jahre einmal übergeflossen, aber während der letzten vier Jahre, seitdem das Christenthum fein Licht über den Berg Zion ausgegoffen hat, und die ersten Früchte Israels eingesammelt worden find, ist dieser Brunnen jährlich übergestoffen. Der kleine Bach hat jährlich seinen Lauf verfolgt mit seinem süßen Silbertone; die verschiedenen Wasserbehälter und Wasserbecken sind angefüllt, und das Thal Josaphat fängt wieder an Weinstöcke und wogende Felder zu zeigen. ES giebt auch noch andere Anzeichen von gleich interessanter Beschaffenheit in Verbindung mit der Vorbereitung des Landes für das Volk. Sie erinnern sich des merkwürdigen Umstandes, der in der Weissagung Jeremias erwähnt wird, als Israel nach Babylon in die Gefangenschaft geführt werden sollte, wie da der Prophet auf Befehl Gottes Zeugen nahm, und ein Feld von seinem Vetter kaufte und die Kaufbriefe Unterzeichnete und mit seinem Siegel versah, von denen erden einen offen ließ , den andern aber versiegelte. Darauf gab er sie dem Baruch, damit er sie in ein irdenes Gefäß lege, und dieses irdene Gefäß mußte sorgfältig aufbewahrt werden, welches auch, wie ich glaube, Noch vorhanden ist und in der letzten Zeit wieder aufgefunden werden wird. (Jer. 32). Mit diesem Bilde erklärte Gott, daß im heiligen Lande einst wieder Häuser, Felder und Weingärten gekauft und verkauft, und die Kaufbriefe unterstegelt und unterzeichnet werden sollten. Nun kann ich nicht begreifen > wie daserMt werden könnte, wenn diese Felder neue Felder wären, und wenn andere Grenzlinien zur Grundlage dienen füllten bei den künftigen Verhandlungen, welche stattfinden sollen, wenn Felder von denen zum Kauf und Der- - kauf ausgeboten werden , welche allein die rechtmäßigen Eigenthümer sind; ich kann nur glauben, daß man die Grenzsteine in gleicher

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