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Dibre Emeth · 1853-01-01 · 7-8 (1853) · page 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
9 (1853)
Issue
7-8 (1853)
Date
1853-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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12* uns aber arm machen würde. Wir dürfen nicht den erhabenen Aus-- spruch vergessen, auf dessen Erklärung viele von uns kürzlich mit dem - größten Interesse achteten. „Ich," spricht er, „wenn ich werde erhöhet sein, will sie alle zu mir ziehen." Wir erhöhen Jesum, daß er diejenigen zu sich ziehen möge, deren Väter ihn durchstochen haben. Es wird niemals geschehen, daß wir die Juden oder das Britische Voll erheben, wenn wir die Fahne deS Kreuzes in dem Herzen deS Einzelnen, oder im Kreise der Familie, oder innerhalb der Mauern des Heiligthums oder der National-Versammlung erniedrigen. Mylord, ich bin überzeugt, daß die nachdenkenden Juden Sie u m so mehr achten werden, weil Sie nicht Ihre Zustimmung geben wollten, daß sie bestochen würden, ihr Erstgeburtsrecht für ein. „Linsengericht" zu verkaufen. Ihnen liegt mehr daran, daß sie mit Jakob das Land der Verheißung erwerben, als daß sie mit Esau für einen augenblicklichen Genuß die herrliche Hoffnung und das Erbe ihrer Väter aufgeben. Mylord, ich habe Ursache zu glauben, daß ihre Wiedereinsetzung in das herrliche Erbe nahe ist. Ich sehe deutliche Zeichen und Merkmale, daß sich das heilige Land für das Volk, und das Volk für das heilige Land bereitet. Wenn ich meine Blicke auf Palästina richte, so bemerke ich die deutlichsten Anzeichen, daß Gott wiederum die verwüsteten Oerter bewässern und seine Berge noch einmal mit Schönheit Md Wohlgeruch bekleiden will. Die Wolken träufeln widerum Fettigkeit auf die wüsten Oerter, und manche Wüste beginnt die Hoffumg zu beleben, daß sie zu ihrer Zeit blühen wird, wie eine Rose. Ich weiß nicht, ob Ihnen die Thatsache bekannt ist — und sie ist vollkommen begründet — daß im verflossenen Jahre der Spatregen sich wieder über den Berg Zion ergoß, ein Regen, welcher, so weit unsere Kenntniß reicht, feit der Zerstreuung des Volkes nicht da gewesen ist. Und der, welcher den Spatregen zu seiner Zeit wieder gegeben hat, wird auch den Frühregen zu seiner Zeit geben, und diese wiederkehrenden Schauer der irdischen Segnungen sind die Vorboten der wiederkehrendm Schauer des geistlichen Segens von Oben. Eine andere Thatsache, obschvn Win Md geringin sich selbst, ist doch nicht von geringerer Bedeutmg. Die Quelle zu Emvgsl, oder der Jakobsbrunnen versteht den kleinen

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